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Norddeutschland Die Randzeitsportler: Warum Menschen auch in der Nacht trainieren
Nachrichten Norddeutschland Die Randzeitsportler: Warum Menschen auch in der Nacht trainieren
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15:39 23.03.2019
Bei Frühsportler Claus Durynek aus Lübeck klingelt der Wecker für die morgendliche Sportrunde bereits um 5.30 Uhr. So wie er nutzen viele Sportler ungewöhnliche Zeiten für das Training.
Bei Frühsportler Claus Durynek aus Lübeck klingelt der Wecker für die morgendliche Sportrunde bereits um 5.30 Uhr. So wie er nutzen viele Sportler ungewöhnliche Zeiten für das Training. Quelle: Jana Kubasch
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Lübeck

 Manche starten morgens mit Sport in den Tag, andere drehen in der Dunkelheit noch ihre Runden: Viele Menschen trainieren, während ihre Mitmenschen noch oder schon schlafen. Aber ist das überhaupt gesund? „Wer mit Köpfchen trainiert und sein Programm umsetzt, tut sich etwas Gutes – egal zu welcher Tageszeit“, sagt Daniel Tomann-Eickhoff (40), Trainer beim Verein Tri-Sport Lübeck. Damit aber nach einer späten Einheit der Körper trotzdem gut zur Ruhe kommt, empfiehlt Tomann-Eickhoff: „Auf keine Fall das Cool-down vergessen – ein paar Minuten Stretching genügen da schon.“

Viele Hobbyathleten suchen sich fürs Training oft Zeiten abseits des normalen Tagesablaufes aus – mit voller Absicht.

Der Körper profitiere von einem sportlichen Frühstart mehr, als mancher erwarte: „Müdigkeitsphasen tagsüber stellen sich danach seltener ein, man ernährt sich auch gesünder, wenn man schon aktiv gewesen ist“, sagt der Tri-Sport-Trainer und spricht auch aus eigener Erfahrung.

Und ein weiteres Argument: Die meisten Trainingsstätten sind zu solchen Randzeiten weniger ausgelastet.

nv