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Norddeutschland Dräger: Führend bei Alkohol-Messgeräten
Nachrichten Norddeutschland Dräger: Führend bei Alkohol-Messgeräten
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18:10 03.12.2016
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Lübeck

Die Idee entstand vor rund 64 Jahren bei einer Betriebsfeier bei der Lübecker Firma Dräger: Man müsste mal testen, wie viel Alkohol jetzt noch im Blut ist, überlegten sich Mitarbeiter. Kurze Zeit später, im Jahr 1953, produzierte Dräger die ersten Alcotest-Röhrchen. Das waren mit Schwefelsäure und Kaliumdichromat gefüllten Glasröhrchen , die angeritzt und an der Spitze abgebrochen werden mussten. Hatte der Fahrer Alkohol getrunken, verfärbten sich beim Pusten die Substanzen, das Röhrchen wurde warm.

Die kleinen Röhrchen setzten sich durch, nicht nur in Deutschland, auch in Großbritannien, Schweden und Australien wurden sie genutzt. Ende der 70er Jahre wurden sie durch elektronische Geräte mit Halbleitersensor abgelöst. Dabei mussten Autofahrer aber einen langen Atem beweisen: 1,5 Liter mussten sie mindestens hineinpusten – bis der Signalton verstummte. Doch die Halbleiter-Technik wurde ständig weiterentwickelt. Neuere Geräte waren schneller betriebsbereit als ihre Vorgänger. Es genügte, zwei Sekunden zu pusten, bis der Wert auf der digitalen Anzeige erschien. Heute sind elektrochemische Sensoren Standard.

In den 90er Jahren brachte Dräger dann ein Gerät mit Doppelsensor (elektrochemisch und Infrarot) auf den Markt – die Basis für eine gerichtsverwertbare Atemalkoholkontrolle. Ähnliche Modelle sind seit Jahren weltweit bei der Polizei im Einsatz.

Seit dem Frühjahr ist nun auch ein Gerät für den privaten Alkoholtest zu Hause erhältlich. Das „Alcotest 3820“ sieht aus wie ein Rasierapparat, ist einfach zu bedienen und kostet rund 290 Euro. In den ersten sieben Monaten sind nach Auskunft des Unternehmens bereits mehrere Tausend Stück verkauft worden, vor allem nach Schweden und Finnland, aber auch in Deutschland.

LN

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