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Norddeutschland Escheburger Brandanschlag: War es ein Nachbar?
Nachrichten Norddeutschland Escheburger Brandanschlag: War es ein Nachbar?
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22:42 17.02.2015
Einen Tag bevor die Flüchtlinge in das Haus einziehen sollten wurde der Brandanschlag verübt. Quelle: Lutz Roeßler
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Herzogtum Lauenburg

Der Mann, der in der Nachbarschaft des Tatorts ansässig ist, wurde angeblich vernommen und danach wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Lübecker Staatsanwaltschaft wollte sich zum Stand der Ermittlungen am Dienstag nicht äußern.

In Escheburg war am 9. Februar ein Brandanschlag auf eine noch nicht bewohnte Flüchtlingsunterkunft verübt worden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung in Höhe von 10 000 Euro für Hinweise auf den oder die Täter ausgesetzt. Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hatte nach dem Anschlag gesagt: „Wir dürfen diesen Hass niemals tolerieren.

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In die Escheburger Unterkunft hätten sechs irakische Flüchtlinge einziehen sollen.

Die gut 300 Teilnehmer, darunter Ministerpräsident Torsten Albig und Innenminister Stefan Studt (beide SPD), protestierten gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

LN