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Norddeutschland Fahrradtour vom Priwall Richtung Mecklenburg
Nachrichten Norddeutschland Fahrradtour vom Priwall Richtung Mecklenburg
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18:36 15.07.2019
Direkt an den gut ausgebauten Radwegen gibt es hervorragende Orte, um eine kleine Pause zu machen. Quelle: Fotos: Hannes Lintschnig
Priwall

Mit rund 20 Kilometern ist diese Tour auf dem Priwall gut zu schaffen. Die Radwege sind angenehm zu befahren und es gibt kaum Steigungen. Die Badesachen sollten im Gepäck einen Platz finden, schließlich gibt es auf dem Priwall Strände ohne Ende: Ob gut besuchte am Anfang der Halbinsel oder einsame mit einer Steilküste weiter hinten, ob Hundestrände oder FKK-Bereiche – auf dem Priwall finden Touristen alles.

21 Kilometer ist die Fahrradtour auf dem Priwall lang. Quelle: Jochen Wenzel

Unzählige Plätze mit Blick über die Ostsee

Start und Ziel dieser Tour ist der Strandbahnhof Travemünde. Von dort radelt man entspannt zur belebten Vorderreihe Travemündes, bis das erste Highlight der Radtour in Sicht kommt: die Fähre hinüber zum Priwall. Nach der Fährüberfahrt müssen sich Fahrradfahrer links halten, bis sie den Passathafen mit seinen vielen Segelschiffen und der bekannten Viermastbark „Passat“ erreichen.

Mit der Fähre geht es von Travemünde aus auf den Priwall. Mit dem Rad können Touristen die Halbinsel an der Travemündung erkunden und Strände sowie die Natur genießen.

Den einzigartigen Blick auf die Ostsee genießen auch Hans-Joachim und Veronika Schneider aus Niedersachsen, die ihre Räder abgestellt und es sich auf einer Bank gemütlich gemacht haben. Letztes Jahr kamen sie mit ihrem Wohnmobil auf den Priwall und erkundeten mit ihren Klapprädern die Halbinsel.

„In diesem Jahr haben wir ein kleines Ferienhaus mit unseren Kindern und Enkelkindern gemietet. Da haben wir nicht so viel Zeit zum Radfahren“, sagt der 68-Jährige. „Aber ein bisschen Radeln muss sein“, sagt Veronika Schneider. „Die Radwege hier sind super und überall sind Plätze mit einer tollen Aussicht auf die Ostsee.“

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Strände auf dem Priwall laden zum Spazieren ein

Der erste Streckenabschnitt führt durch eine Ferienhaussiedlung, danach wird es so richtig ruhig. Ein kurzes Stück radelt man an der Mecklenburger Landstraße entlang, bevor es parallel zum Ostseestrand durch die ruhige Natur weitergeht. Zur Linken kommen viele Strandzugänge, meist gibt es auch Gelegenheiten, das Fahrrad anzuschließen.

Es lohnt sich auch, das Rad länger stehen zu lassen und eine Wanderung am Strand zu unternehmen. So groß und lang wie der Sandstrand auf dem Priwall ist, findet man immer ein einsames Plätzchen, um die Seele baumeln zu lassen. Außerdem ist ein Spaziergang entlang der Steilküste wirklich beeindruckend. Kuchen, Torten, Waffeln und Kaffee gibt es im Café Strandgut in Rosenhagen, das etwa 500 Meter vom Strand entfernt liegt.

Geteerte Wege durch das Naturschutzgebiet

Ein paar Kilometer geht es durch die Harkenbäkniederung, dann führt die Seestraße ins Innere der Halbinsel. Auf geteerten Straßen radelt man bis nach Barendorf, mitten im Landschaftsschutzgebiet. Danach erreicht man Harkensee, wo das Gutshaus Harkensee einen Blick wert ist.

Den Weg aus dem kleinen Örtchen Richtung Pötenitz müssen sich Radler mit Autos teilen. Das ist aber nicht schlimm, weil dort meist nicht viele Autofahrer unterwegs sind. Zur Rechten liegen weite Felder, die den Blick bis zum Maritim Hotel nach Travemünde freigeben, besonders während der Abendstunden bei untergehender Sonne.

Eine ideale Tour für Einsteiger

Start- und Zielpunkt der Radtour ist der Strandbahnhof in Travemünde. Dieser ist von Lübeck schnell und einfach zu erreichen.

Die rund 20 Kilometer lange Priwall-Tour gehört zu den einfacheren Radtouren. Es gibt kaum Steigungen und die Wege sind meist asphaltiert. Die Strecke ist daher gut geeignet für Einsteiger oder Touren mit Kindern.

Weitere Radtouren
gibt es auf der LN-Themenseite.

Dicke Pötte vor der Hafen-Kulisse von Travemünde

Nach dem sonnigen Abschnitt bis Pötenitz geht es auf die schattige Mecklenburger Landstraße. Vor der Fährstation ist ein kleines Restaurant, das auch Fischbrötchen verkauft: Eine tolle Gelegenheit, bei einem Snack noch einmal die einlaufenden Pötte vor der Travemünde-Kulisse zu beobachten.

Die Überfahrt ist schnell gemacht und auch nach der Fährfahrt ist es nicht mehr weit zum Strandbahnhof in Travemünde. Dort kann man sich die Wartezeit auf den Zug verkürzen, indem man die letzten Sandkörnchen zwischen den Zehen entfernt und sich auf die nächste Priwall-Radtour freut.

Weitere spannende Themen aus der Sommerredaktion finden Sie auf unserer Themenseite.

Hannes Lintschnig

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