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Norddeutschland Heikendorf: Nachbar rettet Anwohner und löscht Feuer
Nachrichten Norddeutschland Heikendorf: Nachbar rettet Anwohner und löscht Feuer
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11:05 21.01.2020
Bei dem Feuer wurden zwei Menschen verletzt - sie kamen ins Krankenhaus. Quelle: Boris Roessler/dpa/Symbolbild
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Heikendorf

Der Alarm für die Freiwillige Feuerwehr Altheikendorf kam um 1.21 Uhr. Im Heikendorfer Ortsteil Kitzeberg sollte es in einem Wohnhaus brennen. Die Einsatzkräfte alarmierten aufgrund der Meldung "Feuer mit Menschenleben in Gefahr, eine Person im Gebäude" schon beim Ausrücken die Ortswehr Neuheikendorf nach.

Bei der Erkundung des Einsatzortes stellte sich heraus, dass es zu einem Entstehungsbrand im ersten Stock gekommen war, der bereits gelöscht worden war, teilte die Feuerwehr. "Durch den Rauchmelder war ein Nachbar auf das Feuer aufmerksam geworden, hatte sich Zutritt zur betroffenen Wohnung verschafft und sowohl die beiden Bewohner gerettet als auch das Feuer gelöscht", sagte ein Sprecher.

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Zwei Verletzte kommen ins Krankenhaus

Dabei habe sich der Mann leicht verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Neuheikendorf brach die Einsatzfahrt daraufhin ab. Die Freiwillige Feuerwehr Altheikendorf kontrollierte das gesamte Gebäude befreite das Obergeschoss durch Überdruckbelüftung vom Brandrauch. "Nach einer Stunde konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden, für die Dauer des Einsatzes musste der Schönkamp gesperrt werden", so der Sprecher weiter.

Der Rettungsdienst transportierte einen Bewohner mit Verdacht auf Rauchgasinhalation ins Krankenhaus, der leicht verletzte Ersthelfer wurde zur ambulanten Versorgung ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

Ursache ist noch unklar

Zur Brandursache sowie Schadenhöhe konnte die Feuerwehr keine Angaben machen, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Vor Ort waren 15 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Altheikendorf mit Einsatzleitwagen, Löschgruppenfahrzeug, Drehleiter und Tanklöschfahrzeug, außerdem der Rettungsdienst mit Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Rettungswagen, die Polizei mit einem Funkstreifenwagen sowie ein Fahrzeug der Kriminalpolizei.

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Von RND/kha