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Norddeutschland Großbrand in Hamburger Druckerei nach acht Stunden gelöscht
Nachrichten Norddeutschland Großbrand in Hamburger Druckerei nach acht Stunden gelöscht
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17:24 08.10.2019
Bei dem Brand in Hamburg-Hohenfelde wurde ein Mensch verletzt. Rund 130 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Quelle: citynewstv/dpa
Hamburg

Ein Großbrand hat in der Nacht zum Dienstag eine Druckerei im Hamburger Stadtteil Hohenfelde zerstört. Die Feuerwehr brauchte acht Stunden, um die Flammen zu löschen. Zeitweise drohte der Brand auf ein benachbartes Labor- und Bürogebäude überzugreifen. Ein Mann, der den Brand gemeldet hatte, erlitt bei dem Versuch, die Flammen zu löschen, eine Rauchvergiftung. Er kam in ein Krankenhaus. Die Schadenshöhe war zunächst unklar. Nach Informationen von «bild.de» soll der Schaden mehr als drei Millionen Euro betragen. Das Landeskriminalamt nahm Ermittlungen zur Brandursache auf, wie ein Polizeisprecher sagte.

Bereits kurz nach dem Alarm traf ein erstes Löschfahrzeug ein, das auf der Rückfahrt von einem anderen Einsatz gewesen war. Aus dem Gebäude schlugen bereits Flammen, starker Rauch stieg auf. Die Einsatzkräfte riefen sogleich Verstärkung. In der Druckerei verbrannten unter anderem hochbrennbare Lösungsmittel, Farben, Papier und Pappe.

Anwohner mussten Fenster und Türen geschlossen halten

Die riesige Rauchwolke zog über weite Teile der Stadt. Anwohner in sieben Stadtteilen wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Betroffen waren Barmbek-Süd, Hohenfelde, Eppendorf, Hoheluft-Ost, Groß Borstel, Niendorf und Uhlenhorst. Erst gegen 2.00 Uhr in der Nacht wurde die Warnung aufgehoben. Wohnhäuser in der Umgebung des Brandes waren den Angaben zufolge nicht gefährdet.

Das Gebäude wurde stark beschädigt. Das Dach stürzte in Teilen ein. Die Löscharbeiten an der Druckerei gestalteten sich für die mehr als 130 Einsatzkräfte schwierig. Das Gebäude sei verwinkelt, sagte der Sprecher der Feuerwehr, Jan-Ole Unger. Die Feuerwehrleute mussten die Dachhaut mit Kettensägen und Trennschleifern öffnen, um an den Brandherd heranzukommen. Die leicht entzündlichen Stoffe hätten dem Feuer reichlich Nahrung geboten. Um genug Wasser heranzuschaffen, musste eine mehrere hundert Meter lange Leitung aufgebaut werden. Die Feuerwehr sprach von einem «kräftezehrenden Großeinsatz».

Von RND/dpa

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