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Norddeutschland Hamburg und Schleswig-Holstein setzen sich für Landstrompflicht für Seeschiffe ein
Nachrichten Norddeutschland Hamburg und Schleswig-Holstein setzen sich für Landstrompflicht für Seeschiffe ein
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11:12 07.11.2019
Zur Luftverbesserung in Hafenstädten sollen Seeschiffe – sofern keine anderen Technologien mit Potenzial zur Emissionsminderung verwendet werden – künftig Landstrom nutzen. Um den Beschluss durchzusetzen, müsse nun ein Rechtsrahmen geschaffen werden. Quelle: Daniel Reinhardt/dpa
Hamburg

Zur Luftverbesserung in den Hafenstädten setzen sich Hamburg und Schleswig-Holstein für eine verpflichtende Nutzung von Landstrom für Seeschiffe ein. Sollten keine anderen Technologien mit vergleichbarem Potenzial zur Emissionsminderung verwendet werden, sei eine Pflicht zur Nutzung von Landstrom geboten, heißt es in einem gemeinsamen Beschlussvorschlag für die Umweltministerkonferenz in der kommenden Woche in Hamburg, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Dazu solle ein Rechtsrahmen geschaffen werden, der langfristig verbindliche Vorgaben enthalte.

Nord-Länder und Bundesregierung hatten sich auf Paket geeinigt

Eine Nutzungspflicht würde zugleich die Auslastung der Anlagen erhöhen, Schiffsemissionen reduzieren und zu einer wettbewerblichen Gleichbehandlung der Reeder führen, heißt es in der Vorlage. In einem ersten Schritt sollten landstromfähige Seeschiffe zur Nutzung verpflichtet werden. Finanzielle Nachteile seien auszugleichen. Nach einer Übergangszeit solle nur noch Seeschiffen das Einlaufen in Häfen mit Landstromanlagen erlaubt werden, wenn die Versorgung während der Liegezeit durchgängig durch Landstrom oder eine vergleichbar emissionsarme Technologie erfolge.

Anfang Oktober hatten die Nord-Länder und die Bundesregierung sich auf ein Paket zur Förderung des Landstromausbaus für Seeschiffe geeinigt. Unter anderem soll die EEG-Umlage für Landstrom gesenkt und der Ausbau der Anlagen mit 140 Millionen Euro Bundesmitteln gefördert werden.

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Von dpa/RND

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