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Norddeutschland Schwere Sturmflut: Der Priwall war zeitweise abgeschnitten
Nachrichten Norddeutschland Schwere Sturmflut: Der Priwall war zeitweise abgeschnitten
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18:12 05.01.2017
Obertrave nach der Sturmflut. Jetzt beginnt das große Aufräumen. Quelle: Ulf-Kersten Neelsen
Lübeck

Tief „Axel“ fegt über Deutschland - lesen Sie hier den Lagebericht für ganz Deutschland.

Hier können Sie zwei 360-Grad-Panoramen von der Situation vor Ort entdecken.

Nach der Sturmflut zieht sich das Wasser am Donnerstagmorgen langsam zurück. Das Ausmaß der Schäden wird sichtbar. Bürger und Einsatzkräfte räumen auf.
Am Mittwoch wird eine Sturmflut an der Ostseeküste erwartet. Hier finden Sie Eindrücke davon in Bildern.

Der Live-Ticker zum Nachlesen:

  • 05.01.17 13:28
    Wir beenden damit den Live-Ticker an dieser Stelle. Herzlichen Dank Ihnen allen für's Mitlesen und vor allem Mitmachen, denn wir haben sehr viele Leserbilder bekommen und verwenden können. "Axel" ist allerdings noch nicht wieder weg: Die Kälte sorgt stellenweise für Glätte. Deswegen fahren Sie bitte vorsichtig und passen Sie auf sich auf!
  • 05.01.17 12:44
    LN-Leserin Birthe Schubert schickt uns dieses Foto. "Jan Dohmeyer paddelt auf Lübeck Straßen", schreibt sie.
  • 05.01.17 12:25
    „Am Abend hatten wir schon ein bisschen Angst, als das Wasser kam“, schildert Anwohner Diamant Thaçi. „Das war kein gutes Gefühl, denn die Wassermassen waren gewaltig.“ Sein Garten sei jetzt ein Schwimmbad, sagte der Arzt seinen Freunden am Telefon, aber richtig lustig fand er seinen Witz auch nicht. Ein dickes Lob hat Thaçi für die Feuerwehr: „Sie war sofort da und hat geholfen“.
  • 05.01.17 12:07
    Auf Rügen und Usedom (siehe Fotos) verursachte die Sturmflut größere Schäden. Am Strand von Binz und Prora brach die Düne streckenweise in einer Tiefe von drei bis acht Metern ab. Auch zwischen Koserow und Zempin nahmen Steilufer Schaden. Auf beiden Inseln hatten die Wellen schon vor dem Höhepunkt an Stränden genagt.
  • 05.01.17 11:56
    Im sozialen Netz ein Renner, in Wirklichkeit aber alles andere als witzig: Nach mehreren Tausend Spielzeug-Plastikeiern werden jetzt auch massenweise Lego-Steine an der ostfriesischen Insel Langeoog angeschwemmt. Das Spielzeug stammt vermutlich aus einem Schiffscontainer, der am Mittwoch im Sturm über Bord eines Frachters gegangen und aufgeplatzt war. Daneben trieben auch Unmengen von Plastiktüten mit weiteren Verpackungen an, wie Bürgermeister Uwe Garrels am Donnerstag sagte. Die Inselbewohner wollten eine große Aktion starten, um das Plastik aufzusammeln und zu entsorgen. „Das ist nicht mehr lustig, sondern eine große Umweltbelastung und höchst schädlich für Tiere“, sagte Garrels.
  • 05.01.17 11:50
    So kann man es natürlich auch machen :).
  • 05.01.17 11:45
    "Axel" ist jetzt offenbar in Weißrussland angekommen.
  • 05.01.17 11:37
    Ja, jetzt ist es auch noch glatt geworden. Auf der A20 südwestlich von Wismar haben sich am Morgen gleich vier Unfälle ereignet. Bitte fahrt besonders vorsichtig!
  • 05.01.17 11:36
    Die Insel Poel vor Wismar ist bei der Sturmflut glimpflich davongekommen. Das Wasser stieg am Mittwochabend schnell bis 1,70 Meter über Normal, wie Bürgermeisterin Gabriele Richter am Donnerstag sagte. Nennenswerte Schäden habe es aber nicht gegeben. Auch der rund eine Kilometer lange Verbindungsdamm zum Festland sei nicht überspült worden. Allerdings sei am Strand von Schwarzer Busch und Timmendorf an der Nordwestküste der Insel viel Sand abgetragen worden. „Dort ist zum Teil nur noch der steinige Untergrund da“, sagte Richter. Dafür sei an der Nordmole, wo es sonst häufig Abtragungen gebe, Sand angeschwemmt worden. Nun soll abgewartet werden, ob von selbst wieder Sand an den betroffenen Stränden angespült wird oder ob nachgeholfen werden muss.
  • 05.01.17 11:30
    In Flensburg musste die Polizei gestern Abend sieben Autos in Sicherheit bringen lassen. Gegen 19.10 Uhr sei das Hochwasser im Hafenbereich über die Kaimauer an der Schiffbrücke getreten, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Auf den dortigen Parkplätzen befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch bis zu 30 Fahrzeuge. Bei der überwiegenden Anzahl konnten die Halter noch rechtzeitig telefonisch erreicht werden. Ein Mehrzweckschiff drohte sich in den Festmachern aufzuhängen, es hatte bereits eine leichte Neigung. Das Hafenamt habe sich um das Schiff gekümmert, teilte die Polizei mit.
  • 05.01.17 11:28
    Die schwere Sturmflut hat in Wismar nach Einschätzung von Hafenkapitän Harald Forst nur geringe Schäden verursacht.

  • 05.01.17 11:19
    Das haben wir auch von Anwohnern gehört.
  • 05.01.17 11:14
    Die Priwallfähre fährt. Laut Angaben des Stadtverkehrs wurde die Fährverbindung die ganze Nacht aufrechterhalten.
  • 05.01.17 11:12
    Das ist kurios: "Axel" hat offenbar eine Schiffsladung Ü-Eier auf Langeoog angespült. Wir prüfen das und berichten in Kürze mehr. Auf jeden Fall ist das nicht so lustig, wie es scheint: Die Weltmeere sind schließlich bereits ziemlich mit Plastik verschmutzt.
  • 05.01.17 11:05
    Von "Axel" lernen...
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