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Norddeutschland Hochwasser und Sturm drohen zu Jahresbeginn
Nachrichten Norddeutschland Hochwasser und Sturm drohen zu Jahresbeginn
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14:45 01.01.2019
Autos fahren vorsichtig auf den Straßen beim letzten Hochwasser in Lübeck im Oktober 2018.
Autos fahren vorsichtig auf den Straßen beim letzten Hochwasser in Lübeck im Oktober 2018. Quelle: Holger Kröger (Archivfoto)
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Lübeck/Kiel

Ab der Nacht zum Mittwoch steigen die Pegelstände an der Ostseeküste deutlich an, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Von Flensburg bis nach Rügen droht somit ein Hochwasser. Ein Sturmtief zieht am Neujahrstag erst über Skandinavien, dann über den Nordwesten in den Norden Deutschlands – erst steigen die Pegelstände in der Nordsee an, dann folgt die Ostsee.

Anwohner, Besucher und Touristen sollten sich an der Ostseeküste ab dem Neujahrsabend genau überlegen, wo sie ihr Fahrzeug in Küstennähe abstellen. Dies gilt auch für die Innenstadt von Lübeck, die zwar bekanntlich nicht an der Ostsee liegt, aber wo die Trave überlaufen kann.

Hochwasser droht in mehreren Häfen

An der Ostsee werden teils schwere Windböen bis zu etwa 100 Kilometers pro Stunde erwartet, auch im Binnenland und an der Nordsee wird es sehr windig. Nach leichtem Niedrigwasser über Silvester und Neujahr wird ein drastischer Anstieg der Pegelstände erwartet. Im Laufe des Tages dürften an der gesamten westlichen Ostsee Wasserstände von 1 bis 1,50 Meter über Normal erreicht werden, stellenweise sind sogar noch etwas höhere Werte nicht ausgeschlossen. Für Wismar erwartet das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie sogar einen Wasserstand zwischen 1,50 und 1,60 Meter. Damit ist in vielen Häfen mit Überschwemmungen zu rechnen, darunter Flensburg, Kiel, Travemünde, Lübeck, Wismar und Warnemünde.

Bereits ab Mittwochabend dürften die Wasserstände mit deutlich abflauendem Wind wieder rasch fallen.

RND/kh