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Norddeutschland 132.000 Menschen im Norden in Kurzarbeit
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Ifo-Institut: 132 000 Menschen im Norden in Kurzarbeit

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12:24 11.01.2021
Länder mit einem höheren Industrieanteil sind stärker von der Kurzarbeit betroffen. Mit 6,5 Prozent der Menschen liegen Hamburg und Schleswig-Holstein im oberen Mittelfeld. Quelle: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dp
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Hamburg/Kiel

Auch wegen der Corona-Pandemie sind im Norden noch immer viele Menschen in Kurzarbeit. In der Region Schleswig-Holstein und Hamburg sind es 6,5 Prozent oder 132.000 Menschen, wie aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Münchner Ifo-Instituts hervorgeht.

Damit bewegt sich der Norden im oberen Mittelfeld. Hessen ist der Auswertung zufolge das Bundesland mit dem größten Anteil an Kurzarbeitern. Dort waren im Dezember schätzungsweise 7,4 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten oder 196.000 Menschen auf Kurzarbeit. Es folgen Baden-Württemberg, Niedersachsen und Bremen.

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Länder mit hohem Industrieanteil stärker betroffen

„Nach wie vor sind Länder mit höherem Industrieanteil etwas stärker von Kurzarbeit betroffen. Durch die Erholung in der Industrie sind diese Unterschiede in den letzten Monaten jedoch deutlich geringer geworden“, sagte Ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link laut Mitteilung.

Lesen Sie auch: Ifo-Institut: Weniger Menschen in Kurzarbeit – Handel aber besonders stark betroffen

Die Ergebnisse beruhen dem Institut zufolge auf Meldungen von rund 7000 Unternehmen, die im Dezember bei der monatlichen Ifo-Konjunkturumfrage nach dem aktuellen Einsatz von Kurzarbeit befragt wurden.

Von RND/dpa