Intensivstationen in SH derzeit normal ausgelastet
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Norddeutschland Lage auf den Intensivstationen: derzeit normal ausgelastet
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Intensivstationen in SH derzeit normal ausgelastet

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19:05 10.10.2021
Die aktuell nutzbaren Intensivbetten in den schleswig-holsteinischen Krankenhäusern sind derzeit zu etwa 80 Prozent belegt.
Die aktuell nutzbaren Intensivbetten in den schleswig-holsteinischen Krankenhäusern sind derzeit zu etwa 80 Prozent belegt. Quelle: Fabian Strauch/dpa
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Kiel

Die aktuell nutzbaren Intensivbetten in den schleswig-holsteinischen Krankenhäusern sind derzeit zu etwa 80 Prozent belegt. „Das ist eine normale Auslastung“, sagte der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft, Patrick Reimund, der Deutschen Presse-Agentur. Zuletzt waren demnach von rund 730 nutzbaren Intensivbetten rund 590 belegt, etwa 25 davon mit Covid-19-Patienten.

„Die Belegung mit Covid-19-Patienten ist relativ stabil, sagte Reimund. Diese Patienten verteilten sich auch recht gleichmäßig über das Land. „Aber es werden nicht weniger.“ Zudem habe es vor einem Jahr nur eine Handvoll Covid-19-Patienten in Intensivstationen gegeben. „Dann ging die Kurve steil nach oben.“ Allerdings sei damals auch noch niemand geimpft gewesen.

Weitere Infektionskrankheiten auf dem Vormarsch

Im Verlaufe des Herbstes sei auch mit dem Vormarsch weiterer Infektionskrankheiten wie Grippe zu rechnen, sagte Reimund. Deshalb sollte man vorsichtig sein mit Blick auf die kommenden Wochen. Durch vernünftiges Verhalten ließen sich die Gefahren vermindern, sagte Reimund. „Zu viele lassen sich aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht impfen.“ Bisher sind im Norden gut 70 Prozent vollständig geimpft.

Das Universitätsklinikum gab die aktuelle Auslastung seiner Intensivstationen mit etwa 72 Prozent in Kiel und etwa 80 Prozent in Lübeck an. In Kiel lag mit Stand Donnerstag ein Covid-19-Patient, in Lübeck keiner. Generell sei die Belastungssituation aber noch nicht entspannt, vor allem wegen Fachkräftemangels in der Pflege, sagte eine Sprecherin. Im Hinblick auf die weitere Corona-Entwicklung sieht sich das Klinikum aber gut gerüstet.

Von RND/lno