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Norddeutschland Jahresrückblick 2019: Die besten LN Plus Artikel des Jahres
Nachrichten Norddeutschland Jahresrückblick 2019: Die besten LN Plus Artikel des Jahres
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18:54 31.12.2019
Die LN haben ein Plus: Diese Geschichten wurden 2019 mit LN Plus besonders gern gelesen.
Die LN haben ein Plus: Diese Geschichten wurden 2019 mit LN Plus besonders gern gelesen. Quelle: Fabian Boerger/LN-Archiv
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Lübeck

Das Jahr 2019 nähert sich dem Ende. Viel ist passiert in Lübeck und der Region. Vieles, das die Stadt und Bewohner gleichermaßen bewegte – im Guten als auch im schlechten. Und manchmal ließ es die Menschen näher zusammenrücken.

Zum Beispiel in Bad Segeberg. Eine ganze Stadt wehrte sich im Oktober gegen rechten Einfluss und ging für ein buntes Segeberg auf die Straße. Große Anteilnahme zeigten Menschen auch bei dem tragischen Schicksal von Anna Lina, die schon in jungen Jahren an einem Hirntumor leidet. Oder bei einer verstorbenen Obdachlosen, die ein Feuerwehrmann im Dezember in einer Bankfiliale in Lübeck auffand.

2019: Wir haben jetzt ein Plus

Die Lübecker Nachrichten waren stets vor Ort – überall dort, wo in der Region etwas passierte. Unsere Journalisten recherchierten, dokumentierten und kommentierten das Geschehen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, war 2019 das Jahr, in dem die LN ihr neues digitales Angebot auf den Markt brachten – die Lübecker Nachrichten bekamen ein Plus.

Es ist gedacht für alle, die auch künftig gut informiert sein wollen über Lübeck, Schleswig-Holstein und die Welt. Mit den besten LN Plus Geschichten lassen wir das Jahr 2019 noch einmal Revue passieren.

Platz 10: Das plant der Hansa-Park 2020

Kein Jahr vergeht, indem der Hansa-Park seine Besucher nicht mit neuen Attraktionen überrascht. Quelle: Hansa-Park

Ein moderner Klassiker wird abgerissen, dafür entstehen zwei neue Fahrgeschäfte. Der Freizeitpark investiert wieder Millionen. Das teilte das Unternehmen Anfang September mit.

Mehr zum Thema: Hansa-Park: Neue Attraktionen für kleine Gäste und moderne Hüllen für alte Gebäude

Platz 9: Tornado verliert Tanks – Ursache bleibt unklar

Zwischenfall in Pansdorf: Bundeswehr-Mitarbeiter inspizieren einen von zwei verlorenen Kampfjet-Tanks. Quelle: MOPICS

Gefährlicher Zwischenfall zwischen Ratekau und Pansdorf: Ein Tornado-Jet hat Mitte September nach Angaben der Luftwaffe im Flug zwei Zusatztanks verloren. Aus einer Höhe von etwa sechs Kilometern fiel einer der rund 125 Kilogramm schweren Behälter auf ein Feld an der Straße Blumenhof. Nach dem zweiten Tank wurde lange gesucht, erst Stunden später ist er entdeckt worden.

Mehr zum Thema: Zwischenfall bei der Luftwaffe: Jet verliert zwei Tanks

Platz 8: Lübecker Feuerwehrmann findet tote Frau in Bankfiliale

In der Commerzbank Filiale in der Fackenburger Allee ist eine tote Obdachlose gefunden worden. Quelle: Holger Kröger

Daniel Klenzendorf hat Anfang Dezember in einer Bankfiliale in Lübeck mitten am Tag eine leblose Frau gefunden. Er versuchte noch, sie zu reanimieren – erfolglos. Wie lange die Frau dort lag, ist ungewiss. Die Frau ohne festen Wohnsitz ist eines natürlichen Todes gestorben, der nicht durch Kälte verursacht wurde, bestätigte Oberstaatsanwältin Dr. Ulla Hingst nach Abschluss der Ermittlungen.

Mehr zum Thema: Drei Menschen, die sie lange kannten und begleitet haben, erzählen von ihr

Platz 7: Totes Pferd am Straßenrand entsetzt Anwohner

Vor seinem Tod stand das Pferd auf dieser Koppel in Friedrichsruh. Ein Foto des toten Tieres lag der Redaktion vor. Wir haben aber darauf verzichtet, es zu zeigen, um unseren Lesern den Anblick zu ersparen. Quelle: Timo Jann

Ein Stuten-Kadaver mitten im Ort von Friedrichsruh hat bei den Bürgern und beim Bürgermeister Empörung ausgelöst. Zunächst konnte nach Polizeiangaben ein Unfall ausgeschlossen werden. Die weiteren Ermittlungen führten dann zu den Pächtern einer Pferdewiese zwischen dem ehemaligen Sägewerk und dem Forsthaus Friedrichsruh. Dort war das Tier, das mit weiteren Pferden auf der Weide stand, verendet.

Mehr zum Thema: Das sagt der Bürgermeister zu dem Pferde-Kadaver am Straßenrand

Platz 6. Rätselhafte Hundekrankheit: Fall in Schleswig-Holstein

Die norwegische Hundekrankheit war im September auf dem Vormarsch. Hundebesitzer in der Region waren besorgt, nachdem ein Fall in Bad Oldesloe bekannt wurde. Quelle: Julia Redepenning

Die Hundekrankheit, an der viele Tiere in Norwegen gestorben sind, ist möglicherweise in Schleswig-Holstein angekommen. Bei einem in Bad Oldesloe verendeten Hund ist im September der gleiche Erreger nachgewiesen worden wie bei untersuchten Tieren in Norwegen. Dort litten rund 200 Tiere unter einer mysteriösen Krankheit. Mehr als 25 Hunde sind nach Angaben an der Infektion bereits gestorben.

Mehr zum Thema: Ist die norwegische Hundekrankheit auch in Bad Oldesloe angekommen ?

Klicken Sie hier, um eine Auswahl der Leserbilder zu sehen, die wir am 16. Juni 2019 zum „Tag des Hundes“ bekommen haben.

Platz 5: Mutter zwingt Kinder in den Rollstuhl

Der Fall einer Mutter, die vier ihrer fünf Kinder in den Rollstuhl zwang, erschütterte im August viele Lübecker. Quelle: RND/fab

Die 49-jährige Frau aus Lensahn musste sich im August vor dem Lübecker Landgericht verantworten, weil sie vier ihrer fünf Kinder gezwungen haben soll, ihr Leben laut angeblicher schwerer Krankheiten im Rollstuhl zu verbringen. Eines der betroffenen Kinder, die heute 19-Jährige flüchtete im Herbst 2016 aus dem Fenster ihres Kinderzimmers und hatte sich einer Mitarbeiterin des Jugendamtes anvertraut.

Mehr zum Thema: Das sagen die Lehrer über die Mutter

Platz 4: Gehirn-Tumor: Anna Lina kämpft weiter um ihr Leben

Das schwer krebskranke Mädchen Anna Lina Benke (11) aus Groß Grönau und ihre Eltern Dirk und Katrin bedankten sich bei Kliniken, Familie, Freunden und allen Spendern, die die Familie auf dem Leidensweg begleitete. Quelle: Florian Grombein

Das schwer krebskranke Mädchen Anna Lina Benke (11) aus Groß Grönau und ihre Eltern Dirk und Katrin sind monatelang durch die Hölle gegangen. Nach einem langen Aufenthalt in einer Klinik in Brandenburg ist die Familie zurück zu Hause. Doch Alina muss weiter im UKSH behandelt werden. Zahlreiche Personen unterstützen die Familie und spendeten Geld.

Mehr zum Thema: Anna Lina kämpft weiter mit Hirntumor – nun dankt die Familie den Unterstützern

Platz 3: Möllner Pflegeheim wird geräumt – was passiert mit den Bewohnern?

Das Möllner Pflegeheim wurde zugemacht. Lange Zeit blieb jedoch unklar, wo die Bewohner des Heims nach der Schließung hinsollten. Quelle: RND-Montage

Die Nachricht schockierte die Bewohner, Angehörigen und Mitarbeiter des Senioren- und Pflegeheims „Zu den Ziegelwiesen“ in Alt-Mölln: Der Betrieb des Heims wurde untersagt. In kürzester Zeit mussten die 26 Bewohner und 18 Mitarbeiter raus. Wohin war lange Zeit ungeklärt.

Mehr zum Thema: Das Oberverwaltungsgericht Schleswig-Holstein bestätigt die Schließung des Heims

Platz 2: Verdacht auf neues Neonazi Netzwerk in Bad Segeberg?

Neonazis sorgten in Bad Segeberg für Unruhe: Nachdem bekannt wurde, dass rechte Straftäter sich in der Region aufhielten, gingen Bürger der Stadt auf die Straße, um für eine bunte und demokratische Gesellschaft zu demonstrieren. Quelle: RND-Montage

Gruppen von Neonazi-Skinheads tauchen in jüngster Zeit immer offensiver im Stadtbild von Bad Segeberg auf. Treibende Kraft dahinter soll der mehrfach vorbestrafte und als extrem gewalttätig geltende Bernd T. sein. Politik, Polizei und Schulen sind über die Entwicklung extrem besorgt. Doch die Menschen reagieren mit Zusammenhalt und Zivilcourage – sie gingen mehrfach für ein buntes Bad Segeberg auf die Straße.

Mehr zum Thema: Was es mit den Neonazis in Bad Segeberg auf sich hatte

Platz 1: 52-Jähriger stirbt nach Schusswechsel mit der Polizei im Stadtpark Lübeck

Nachdem ein 52-Jähriger im Lübecker Stadtpark erschossen wurde, sperrten Polizisten den Park ab. Die Ermittlungen vor Ort dauerten mehrere Tage. Quelle: Holger Kröger

Nach einem Schusswechsel mit der Polizei im Lübecker Stadtpark starb Anfang November ein 52-Jähriger aus dem Kreis Segeberg. Bei dem Schusswechsel wurde der Mann getroffen. Anschließend sei der Verletzte zu einer Villa in einer angrenzenden Straße gelaufen. Dort soll er versucht haben, durch eine eingeschlagene Scheibe in das Gebäude einzusteigen. Bei einem weiteren Schusswechsel wurde der Mann dann tödlich getroffen. Laut Staatsanwaltschaft starb der 52-Jährige durch zwei Kugeln im Oberkörper. Lange Zeit war unklar, ob sich der 52-Jährige erschießen lassen wollte.

Mehr zum Thema: Polizisten erschießen Mann in Lübeck – 52-Jähriger stirbt am Stadtpark

Historische Bilder geben einen Einblick in die Geschichte Lübecks:

Historische Fotos aus Lübeck

Klicken Sie hier, um alle Teile unserer Serie mit interaktiven Rückblicken in die Lübecker Geschichte zu sehen!

Das gucken sich LN-Leser auch gerne an:

Wie gefährlich sind Schleswig-Holsteins Straßen? 2018 etwa starben 92 Menschen bei Unfällen im Land. Klicken Sie sich durch die Fotostrecke zu Unfällen, die sich 2019 in Schleswig-Holstein ereignet haben, und fahren Sie bitte vorsichtig.

Von RND/Fabian Boerger