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Norddeutschland Die Jury hat den Sieger gekürt
Nachrichten Norddeutschland Die Jury hat den Sieger gekürt
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10:53 24.12.2018
Auf der Suche nach dem LN-Weihnachtsbild 2018: Jurymitglieder Petra Kallies, Dagmar Täube, Frank-Thomas Gaulin und Lars Fetköter. Quelle: Ulf-Kersten Neelsen
Lübeck

Die Entscheidung für besonders gelungene Weihnachtsbilder für die Festtagsausgabe der Lübecker Nachrichten ist der Jury nicht leicht gefallen. So viele gelungene Tannenbäume, Geschenke, Engel, Elche und weitere Weihnachtsmotive haben 66 Kinder aus dem LN-Verbreitungsgebiet gemalt.

Hatten keine leichte Auswahl: Jurymitglieder Petra Kallies, Dagmar Täube, Frank-Thomas Gaulin und Lars Fetköter. Quelle: Ulf-Kersten Neelsen

Bei der Auswahl breitet die vierköpfige Jury die Bilder allesamt auf einem großen Tisch aus – und lässt sich Zeit bei der Begutachtung. Denn jede Malerei steht für sich, hat eine eigene Farbgebung und Komposition. „Die Bilder sind nicht austauschbar“, bekräftigt etwa Jury-Mitglied und Kunsthändler Frank-Thomas Gaulin. Wichtig sei, dass das Gemalte eine Wirkung entfalte.

Diese Bilder haben unsere Redaktion erreicht. 66 Kinder haben dieses Jahr ihre Stifte rausgeholt und beim LN-Malwettbewerb mitgemacht. Die ersten sechs Bilder haben der Jury besonders gut gefallen.

Farbenfroh, überraschend, eigenständig: Jury-Mitglieder haben unterschiedliche Bewertungskriterien

Für Dagmar Täube ist das Motiv entscheidend. „Ich finde es gut, wenn mich ein Bild überrascht“, sagt die Direktorin des Museumsquartiers St. Annen. Es müsse nicht immer nur die zuckersüße Weihnachtsidylle sein, die abgebildet wird.

Petra Kallies legt Wert darauf, dass die Kinder das Bild eigenständig gemalt haben. „Sie können sich natürlich von anderen Zeichnungen inspirieren lassen“, sagt die Pröpstin des Kirchenkreises. „Wir erkennen aber in der Regel, wenn ein Bild komplett abgezeichnet ist.“ Und beim leitenden LN-Redakteur Lars Fetköter punkten fröhliche und farbenfrohe Bilder, die druckfähig sind für die Weihnachtsausgabe der Zeitung.

Das Alter der Kinder berücksichtigen die Juroren mit

Nach und nach grenzen die Juroren ihre Lieblingsbilder ein und tauschen sich aus über die Präzision der Zeichnung, die Farbgebung, die Proportionen, die Komposition der Bildfläche und die Motivwahl. Dabei achten sie auch auf das Alter der Kinder. „Wer elf Jahre alt ist, malt anders als ein Fünfjähriger“, sagt Frank-Thomas Gaulin.

Trotz jungem Alter von sechs Jahren setzt sich am Ende Victoria Bartels aus Kastorf mit mystischen Akzenten durch. „Auf den ersten Blick wirkte das Bild unscheinbar“, sagt Dagmar Täube. „Aber beim näheren Hinschauen lässt sich ganz viel entdecken.“

Saskia Bücker

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