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Norddeutschland Land warnt vor Staupe: Hunde regelmäßig impfen
Nachrichten Norddeutschland Land warnt vor Staupe: Hunde regelmäßig impfen
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20:10 15.08.2018
Jagdhunde sind besonders gefährdet.
Jagdhunde sind besonders gefährdet. Quelle: Fotolia
Kiel

Im Landeslabor wird regelmäßig vor allem bei Füchsen die hochansteckende Staupe nachgewiesen. Da sich Füchse immer häufiger in umittelbarer Nähe des Menschen aufhalten, ist die Ansteckungsgefahr für Hunde deutlich gestiegen, teilte das Umweltministerium mit. Das Krankheitsbild der Staupe ist sehr vielseitig und endet in bis zu 80 Prozent der Fälle tödlich. Tierärzte raten den Besitzern, ihre Vierbeiner regelmäßig nachzuimpfen.

Aktuell bestünde in Deutschland leider eine Impfmüdigkeit, so die Erfahrung der Lübecker Tierärztin Dagmar Rosenhagen-Hanssen. „Es ist sehr wichtig, die Hunde in vorgeschriebenen Abständen zu impfen, zumal es kein Heilmittel gegen die Staupe gibt“, betont die Tierärztin. Die Symptome ähneln denen der Tollwut.

Rosenhagen-Hanssen empfielt, die Tiere nach der Grundimmunisierung jährlich impfen zu lassen. Eine Impfung erspare den Hunden viel Leid. Das Staupe-Virus ist eng mit dem Masernvirus verwandt, aber für Menschen ungefährlich.

ms