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Norddeutschland Lange Haftstrafen für Schüsse auf Rockerboss in Hamburg
Nachrichten Norddeutschland Lange Haftstrafen für Schüsse auf Rockerboss in Hamburg
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13:12 03.06.2019
August 2018: Polizisten stehen neben einem Auto auf dem Millerntorplatz an der Reeperbahn, nachdem Schüsse gefallen waren. Quelle: Mücahid Güler/dpa
Hamburg

Die Strafkammer zeigte sich am Montag davon überzeugt, dass der Angeklagte seine Freundin und einen unbekannten Schützen zu dem Mordversuch am 26. August vergangenen Jahres angestiftet hatte. Auf den Hells Angel waren fünf Schüsse abgegeben worden, als er mit seinem Bentley vor einer Ampel am Millerntor nahe der Reeperbahn hielt.

Der 38-Jährige wurde lebensgefährlich an Kopf und Oberkörper verletzt und ist seitdem querschnittsgelähmt.

Hells Angel schwer verletzt

Die 24-Jährige hatte vor Gericht eingeräumt, dass sie den Wagen fuhr, aus dem heraus der Schütze auf den Hells Angel feuerte. Sie habe aber nicht gewusst, was der Unbekannte vorgehabt habe, als er bei ihr eingestiegen sei. Der Schütze ist flüchtig.

Der Anschlag war nach Überzeugung der Strafkammer ein Racheakt. Gut zwei Jahre zuvor war das Paar Opfer eines ähnlich heimtückischen Überfalls im Stadtteil Schnelsen geworden. Dabei hatten die beiden Deutschen schwere Schussverletzungen erlitten.

dpa