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Norddeutschland Liao Yiwu: Westen verharmlost Chinas Missstände
Nachrichten Norddeutschland Liao Yiwu: Westen verharmlost Chinas Missstände
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18:51 28.01.2013
Der chinesische Autor Liao Yiwu. Foto: Christian Charisius
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„Die chinesische Gewaltherrschaft und die freie westliche Welt sind untrennbar miteinander verbunden“, sagte der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels in seiner Rede zur Eröffnung der diesjährigen Lessingtage der Hansestadt. „Mörderische“ Politiker würden hier verharmlost, Firmen wollten von den Chinesen nur profitieren. Daher könne es sich der asiatische Wirtschaftsriese „längst leisten, der Menschheit ihre allgemeingültigen Normen und Werte abzusprechen“. Liao Yiwu, dessen Bücher wie „Fräulein Hallo und der Bauernkaiser“ (2009) in China verboten sind, verbrachte dort vier Jahre im Gefängnis. Nach seiner Flucht 2011 lebt er in Berlin.

dpa