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Norddeutschland Dutzende Unfälle auf Autobahnen in Schleswig-Holstein
Nachrichten Norddeutschland Dutzende Unfälle auf Autobahnen in Schleswig-Holstein
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14:30 12.02.2020
Quelle: Daniel Friederichs
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Neumünster

Schneefall, Hagel oder überfrierende Nässe haben in der Nacht zum Mittwoch und am Morgen in Schleswig-Holstein zu Dutzenden Verkehrsunfällen geführt. Besonders betroffen waren die Autobahn A7 zwischen Rendsburg und Hamburg, die A23 zwischen Albersdorf und Elmshorn, aber auch die A1 in der Region Lübeck, wie die zuständigen Polizeidirektionen mitteilten. Meist blieb es bei Blechschäden.

In seinem Warnlagebericht für Schleswig-Holstein und Hamburg warnte der Deutsche Wetterdienst neben Sturm und Gewittern weiterhin vor Glätte durch Schnee, Schneematsch oder Graupel. Auch in der Nacht zum Donnerstag drohe überfrierende Nässe.

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20 Unfälle bei Neumünster

Allein auf der Autobahn 7 bei Neumünster verunglückten in der Nacht etwa 20 Autos, wie ein Polizeisprecher sagte. Zwei Menschen seien leicht verletzt worden. Bei den anderen Unfällen gab es keine Verletzten. Ein starker Hagelschauer hatte die Autofahrer überrascht. Noch am Morgen sorgte Schneematsch auf der A7 für Gefahr.

Etwa ein Dutzend Unfälle gab es in den frühen Morgenstunden auf der A23 - unter anderem bei Albersdorf, Itzehoe, Schenefeld und Horst. Mehrere Menschen seien leicht verletzt worden, sagte eine Polizeisprecherin. Die Fahrtrichtung Süden der A23 war mehrere Stunden zwischen Heide Süd und Schenefeld gesperrt.

Wetterdienst warnt vor Glätte und Sturmböen

Insgesamt 26 Glätte-Unfälle registrierte die Polizeidirektion Kiel innerhalb von 24 Stunden bis 6 Uhr am Mittwoch. "Das wird vermutlich so weitergehen bei dieser Wetterlage", sagte ein Polizeisprecher. Auf der A1 im Raum Lübeck krachte es seit Mitternacht vier Mal, es blieb bei Blechschäden.

Neben der Glätte mussten Autofahrer am Mittwoch weiterhin auch auf Sturmböen gefasst sein. Der DWD sagte Sturmböen um 75 km/h (Bft 8-9) aus West voraus und an der See sowie in Schauer- und Gewitternähe sogar schwere Sturmböen um 100 km/h (Bft 10).

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Von RND/dpa

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