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Norddeutschland Der Arbeitsvertrag endet mit dem Tod
Nachrichten Norddeutschland Der Arbeitsvertrag endet mit dem Tod
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12:00 27.10.2019
Finanz-Experte Frank Meyer schreibt wöchentlich in den LN. Quelle: privat
Lübeck

Dabei ist doch die Rente sicher! Nur nicht deren Höhe und Auskömmlichkeit – und wohl auch nicht der mögliche Rentenbeginn. Die Bundesbank schlug in dieser Woche das Arbeiten bis rund 70 Jahre vor, eine weitere Absenkung des Rentenniveaus von 48 auf 44 Prozent und die Erhöhung des Rentenbeitrages von 18,6 auf 24 Prozent. Auch in der Bundesbank?

Zu wenige zahlen ein

Wie wäre es denn mit der Rente erst nach dem Ableben? Der Beitragssatz könnte so auf 0,00 Prozent sinken... Dann geht man gleich von der Werkbank oder aus dem Büro in den Tod. Die Statistik sagt, wir werden immer älter. Hurra! Doch zu wenige zahlen später zu wenig in den Topf ein, zu viele bekommen zu viel daraus. Wenn aber inzwischen schon Millionen Leute mit mies bezahlten Jobs kaum etwas beitragen können, muss sich doch niemand über die Löcher in der Kasse wundern.

Kleine Entlastung kommt

Fakt ist, man muss privat stärker vorsorgen, wenn man kann. Dabei ist Sparen auch der Verzicht auf Dinge, die man nicht unbedingt braucht. Vielleicht sollte man damit mal anfangen und sich doch mal an die Börse wagen? Die Deutsche Börse streicht bald die Transaktionsgebühren für Sparpläne auf börsengehandelte Fonds (ETF`s). Das wäre eine kleine Entlastung für solche monatlichen Aktiensparer – und das kurz vor dem Weltspartag am 30. Oktober. Nur muss das Herz dann nur noch das Gezappel der Kurse aushalten. Ein paar kleine Goldmünzen unterm Kopfkissen wirken da beruhigend. Warum zahlen eigentlich nicht alle in den gleichen Topf ein, also Beamte und Politiker? In Zeiten, in denen wir angeblich alles schaffen... warum schaffen wir das nicht auch noch?

Von Frank Meyer

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