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Norddeutschland Minus 20 Grad: So kalt war es zuletzt 1997
Nachrichten Norddeutschland Minus 20 Grad: So kalt war es zuletzt 1997
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21:10 28.02.2018
Lübeck

Neuschnee wird zwischen Fehmarn und Hamburg diese Woche nicht mehr in größerem Umfang erwartet. Bauditz warnt jedoch vor Schneeverwehungen. Da auch der Wind auffrischt, könnten bereits freigelegte Flächen wieder zugeweht werden. Der Dauerfrost sorgt im übrigen für eine Konservierung der Schneemasse, die laut DWD bis Sonnabend andauert. „Frühestens ab Sonntag steigen die Temperaturen in den Plusbereich“, kündigt Bauditz an. Er rechnet mit maximal drei Grad. „Dann kann es auch wieder Schnee oder Regen geben.“

Menschen sollten sich warm anziehen – und manche Haustiere benötigen besondere Aufmerksamkeit. Hunde etwa sollten nicht einfach in den Garten gelassen werden, rät Tierärztin Dagmar Rosenhagen-Hansen von der Lübecker Tierklinik für Kleintiere. „Sie legen sich sonst wie gewohnt gerne mal länger auf den Boden, aber dafür ist es zu kalt. Man muss mit den Hunden gehen, sie sollen in Bewegung bleiben.“ Streusalz könne die Zwischenzehen angreifen. „Zur Vorbeugung ist im Tierhandel Pfotenbalsam erhältlich.“ Gummischuhe seien nur bedingt zu empfehlen. „Da fehlt die Belüftung.“ Hunderassen ohne Unterfell benötigen einen Mantel, meint die Veterinärin.

Stallkaninchen seien ebenfalls kälteempfindlich und bräuchten nun viel Einstreu und Stroh. „Es ist gut, die Ställe zu isolieren, schon Decken oder Filz helfen.“ Infrarotlampen würden oft zu viel Hitze entwickeln. Wellensittiche könnten nur in einer Außenvoliere aushalten, wenn diese gut abgedichtet sei.

 stö