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Norddeutschland Mordfall Tunahan Keser: Viele Hinweise nach "Aktenzeichen xy"
Nachrichten Norddeutschland Mordfall Tunahan Keser: Viele Hinweise nach "Aktenzeichen xy"
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13:43 29.03.2018
Nachwuchsboxer Tunahan Keser (links) und ein relativ aktuelles Bild des Tatverdächtigen Frank Lindner, der inzwischen verstorben ist.
Nachwuchsboxer Tunahan Keser (links) und ein relativ aktuelles Bild des Tatverdächtigen Frank Lindner, der inzwischen verstorben ist.   Quelle: Polizei
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Die Hinweise kamen überwiegend in telefonischer Form. Das Online-Hinweisportal und die E-Mail-Adresse wurden ebenfalls genutzt. 

Nach Auskunft der Beamten ist im Moment kein entscheidender Hinweis zu erkennen. Allerdings können sich diese erfahrungsgemäß noch aus den unterschiedlichen - noch zu überprüfenden - Angaben ergeben.

Der Maserati des Opfers:

Die Polizei hat eine Storymap zu dem Fall veröffentlicht:

Ein knappes dreiviertel Jahr nach dem gewaltsamen Tod des Nachwuchsboxers Tunahan Keser hatte sich die ZDF-Sendung „Aktenzeichen xy“ des Falls angenommen. 

Der 22 Jahre alte Boxer wurde seit dem 23. Juni 2017 vermisst. Ein Lkw-Fahrer fand seine Leiche einen Monat später am 21. Juli an der A7 in der Nähe eines Rastplatzes nördlich von Hamburg. In der Nacht vor dem Verschwinden des Boxers war seinem Trainer ins Knie geschossen worden.

Die Mordkommission geht bislang von einem konkreten Zusammenhang zwischen einem Häftling, der in der Untersuchungshaft Selbstmord beging, und dem getöteten Boxer aus. Der 58-jährige Häftling saß nach einem Tötungsdelikt im November 2017 in Untersuchungshaft.