Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Norddeutschland „Kräftiges Kerlchen“: Neues Baby-Walross bei Hagenbeck
Nachrichten Norddeutschland „Kräftiges Kerlchen“: Neues Baby-Walross bei Hagenbeck
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:00 08.05.2019
Das neugeborene Walross-Baby liegt im Eismeer im Tierpark Hagenbeck. Quelle: ---/Hagenbeck/dpa
Hamburg

Der Hamburger Tierpark Hagenbeck hat Nachwuchs bekommen: Ein neues Walross-Baby wurde geboren, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Die Mitarbeiter hatten jedoch erst im Juni mit einer Geburt gerechnet. Deshalb habe sich auch niemand gewundert, dass die trächtige Walross-Kuh Polosa am Sonntag unbedingt in ihre Box wollte, heißt es vom Tierpark.

Dort habe sie ohne menschliche Hilfe und ohne Zeugen den Nachwuchs zur Welt gebracht. „Plötzlich war der Kleine da und machte sich lautstark bemerkbar“, sagte ein Pfleger.

Ein Walross-Baby hat im Hamburger Tierpark Hagenbeck das Licht der Welt erblickt – und damit die Pfleger ordentlich überrascht.

Walross-Baby wiegt 55 Kilo

Für die 23 Jahre alte Walross-Mama „Polosa“ ist es bereits das dritte Kalb, das sie zur Welt gebracht hat. Der Zoo schätzt das Gewicht des neugeborenen Bullen auf 55 Kilo und spricht von einem „kräftigen Kerlchen“. Eine Schwangerschaft dauert bei den Schwergewichten aus dem Nordpolarmeer laut Zoo 15 bis 16 Monate.

Man werde das Baby-Walross der Öffentlichkeit präsentieren, sobald es die kritische Anfangsphase überstanden habe, sagte eine Sprecherin. Das könne aber einige Wochen dauern. Auch einen Namen werde es erst später erhalten.

Walross-Baby war 2018 nach Geburt gestorben

Hagenbecks Walrosse hatten bereits im Juni vergangenen Jahres Nachwuchs bekommen, der kleine Junge war aber nur wenige Wochen nach der Geburt gestorben. Auch das 2015 geborene Walross-Mädchen „Loki“ überlebte nur zwei Jahre.

Der Tierpark Hagenbeck ist der einzige Zoo in Deutschland, der Walrosse hält. Den jüngsten Nachwuchs miteingerechnet sind es nun insgesamt sechs Tiere.

dpa/RND

Das Unglück hätte noch schlimmer enden können. Beim Zusammenstoß eines Regionalzuges mit einem Schwerlaster nahe Rendsburg werden zwölf Menschen verletzt. Ein Anwohner erlebt einen schrecklichen Morgen – und kann trotzdem durchatmen.

08.05.2019

Ein Lkw und ein Zug sind an einem Bahnübergang bei Rendsburg zusammengestoßen. Zunächst ging die Polizei von 20 Verletzte aus. Es sind aber acht leicht und drei Schwerverletzte. Eine Oberleitung wurde beschädigt. Bei dem Regionalverkehr zwischen Hamburg und Flensburg kommt es zu Beeinträchtigungen.

08.05.2019

Das fordert die Krankenkasse „DAK-Gesundheit“. Ähnlich wie das Rauchen müsse auch das Trinken von Alkohol „de-normalisiert“ werden.

07.05.2019