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Norddeutschland Ozeanriesen beschließen den 825. Hafengeburtstag
Nachrichten Norddeutschland Ozeanriesen beschließen den 825. Hafengeburtstag
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13:12 11.05.2014
Quelle: dpa
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Hamburg

Mit der Ankunft weiterer Kreuzfahrtschiffe hat der letzte Tag des 825. Hamburger Hafengeburtstags begonnen. Am Sonntagmorgen erreichte unter anderem die britische „Queen Elizabeth“ die Hansestadt. Sie legte in der Hafencity West an und sollte bis zum Abend bleiben. Bei meist regnerischem Wetter sahen Hunderttausende Besucher seit Freitag insgesamt zwölf Kreuzfahrtschiffe - darunter auch die „Deutschland“ sowie drei Schiffe der Aida.

Entlang der Elbe - die Partymeile war in diesem Jahr auf 3,5 Kilometer erweitert worden - präsentierten sich am Sonntag auch die Marine, die Wasserschutzpolizei und das Museumsschiff „Rickmer Rickmers“. Westlich der Fischauktionshalle setzte die schwul-lesbische Szene den ersten „Hafengayburtstag“ fort.

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Um 17.00 Uhr sollte die große Auslaufparade beginnen. Dann sollten noch einmal die meisten Schiffe in Bewegung zu sehen sein - darunter Fregatten, Motorjachten und das KreuzfahrtschiffDeutschland“. Anführen sollten die Parade die Drei-Mast-Bark „Alexander von Humboldt II“ und das polnische Segelschulschiff „Dar Mlodziezy“.

Der musikalische Abschluss der Hafenparty war für 18.00 Uhr geplant. Die Band Elaiza werde einen Tag nach ihrem Auftritt beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen eine Zugabe geben, hatte der NDR angekündigt. Elaiza erreichte bei dem Wettbewerb den 18. Platz.

Viele Besucher des Volksfests waren von auswärts nach Hamburg gereist und ließen sich vom Schietwetter nicht die Laune verderben. Die Plätze vor den Musikbühnen und die Landungsbrücken waren aber spärlicher gefüllt als in den Vorjahren.

Weniger Betrieb als erhofft herrschte beim Festival des Partnerlands Argentinien an der Kehrwiederspitze. Südamerikanisches Flair und leidenschaftliches Temperament hatten die Organisatoren versprochen: Interessierte konnten Tango-Tanzkurse nehmen, Grillspezialitäten probieren und sich über die Hauptstadt Buenos Aires informieren. Doch viele Broschüren blieben liegen.

Der 825. Hafengeburtstag war am Freitag bei Blitz und Donner von Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und dem Stadtentwicklungsminister von Buenos Aires, Daniel Chain, eröffnet worden. Auch beim Schlepperballett und dem großen Feuerwerk am Samstag regnete es, Regenschirme säumten die Landungsbrücken.

Trotz des schlechten Wetters hielten die Veranstalter zunächst an ihrer Prognose von rund einer Million Besucher fest. Eine Einschätzung, wie viele Gäste tatsächlich kamen, wollten sie erst am Sonntagabend geben.