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Norddeutschland Piratenabenteuer für Kinder auf Fehmarn
Nachrichten Norddeutschland Piratenabenteuer für Kinder auf Fehmarn
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16:06 26.07.2019
Käpt’n Gunnar fährt mit den Kindern auf seinem Piratenschiff aufs Meers und sucht die verlorene Flaschenpost von Pirat Martin Martinson. Quelle: FOTOS: Hfr
Fehmarn

Fehmaraner und Urlaubsgäste der Sonneninsel müssen sich in Acht nehmen, wenn eine Mannschaft kleiner Freibeuter den Südstrand stürmt. Bewaffnet mit mächtigen Schwertern, verziert mit Narben aus alten Schlachten und maskiert mit Augenklappen sind die Nachwuchsseeräuber auf der Suche nach einem lange verschollenen Schatz.

Die Schatzsuche ist Teil des Piratenabenteuers für Kinder und wird vom Tourismus-Service Fehmarn organisiert. Chef-Pirat ist René Möllers alias „Mutiger René“. Ihm und seinem Kompagnon „Die Flasche Markus“ ist eine Flaschenpost mit wichtigen Hinweisen zum Verbleib eines großen Piratenschatzes des Seeräubers Martin Martinson aus dem Jahr 1863 in die Finger gekommen. Um den zu finden, benötigen die beiden natürlich die Hilfe der Kinder.

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„Dafür brauchen wir aber ein Piratenlied und einen Schlachtruf“, sagt Möllers. Denn seine Crew ist nicht die einzige, die auf Schatzsuche geht. „Da gibt es noch den bösen Käpt’n Stinkesocke. Den müssen wir mit unserem Schlachtruf verjagen.“ Das Gefährliche an Käpt’n Stinkesocke: Er kann sich in eine Möwe verwandeln. Außerdem brauchen die Kids noch eine richtige Piratenkluft und einzigartige Piratennamen. Aus Pappe und Alufolie werden mächtige Piratenschwerter, aus Papprollen werden Ferngläser und aus Kindergesichtern und Schminke Piraten mit Bartstoppeln und Augenklappe.

„Dann geht’s auf die Suche nach unserem Piratenschiff“, sagt Möllers. Mit einer Foto-Rallye kommen die kleinen Piraten zum Yachthafen und finden dort ihr Schiff „Tümmler“. Darauf warten schon der Seebär Käpt’n Gunnar und sein Matrose Messerjockel. Martin Martinson war der Ururgroßvater vom Käpt’n – eigentlich Fischwirtschaftsmeister Gunnar Gerth-Hansen – und hat irgendwo auf der Ostsee eine Flaschenpost ins Meer geworfen. „Die wollen wir natürlich wieder rausholen“, sagt Gerth-Hansen. Dafür geht’s raus auf die Wellen. Unterwegs erzählt der Seebär noch viel Wissenswertes über die Ostsee und ihre Bewohner. „Und dann finden wir die Schatzkarte mit einem Kreuz darauf“, verspricht der Kapitän. „Ich sage den Kinder auch immer, dass sie sich melden sollen, damit wir den Schatz teilen können.“ Käpt’n Gunnar lacht. Denn bisher sind er und sein Messerjockel immer leer ausgegangen.

Zurück an Land führt die Karte zum Strand. Nachdem die Gäste im Café Sorgenfrei piratenhaft erschreckt wurden, damit sie auch ja nicht den Schatz klauen, wird der Strand gestürmt. Denn irgendwo hier muss der alte Schatz vom Piraten Martin Martinson ja versteckt sein. Bloß wo?

Der erfahrene Pirat René Möllers verrät: „Bisher haben wir die Schatzkiste immer gefunden.“ Und darin warten ein süßer Schatz und ein paar Goldstücke als Erinnerung ans Freibeuterleben. 

Saskia Hassink

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