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Norddeutschland Problemwolf: Land erhöht die Zahl der Jäger
Nachrichten Norddeutschland Problemwolf: Land erhöht die Zahl der Jäger
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14:02 28.08.2019
Das Land sucht weiter mit Hochdruck nach dem Problemwolf. Dieses Exemplar aus dem Harz ist nicht gefährdet.
Das Land sucht weiter mit Hochdruck nach dem Problemwolf. Dieses Exemplar aus dem Harz ist nicht gefährdet. Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
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Sie sollen aus den Kreisen Pinneberg und Steinburg kommen und zusätzlich zu den bislang beauftragten Experten tätig werden. Mit der neuen Verfügung „wollen wir die Maßnahmen zum Abschuss von GW 924m effizienter gestalten und damit die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die auch artenschutzrechtlich gebotene Entnahme des Tieres tatsächlich gelingt“, sagt Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne). „Unsere bisherigen Bemühungen zur Entnahme des Wolfes waren trotz des großen Einsatzes aller Beteiligten bislang nicht erfolgreich.“ Das Land arbeite weiter intensiv daran, den Abschuss des Problemwolfs zu erreichen.

Tiere stehen unter strengem Schutz

Am 31. Januar hatte das Ministerium die umstrittene Ausnahmeregelung zum Abschuss des Wolfes erteilt. Die Tiere stehen ansonsten unter strengem Schutz. Diese Regelung ist mehrfach verlängert worden. Doch der Wolf wurde bislang nicht erlegt.

Die aktuelle Verfügung sieht vor, dass die Jäger in ihren eigenen Revieren den Wolf abschießen dürfen. Sogenannte Begehungsschein-Inhaber ohne Revier dürfen den Wolf nicht jagen. Die Regelung soll im September in Kraft treten. Naturschutzverbände haben zwei Wochen Zeit, Stellung zu der geplanten Regelung zu nehmen.

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Von LN/hvs