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Norddeutschland SPD-Bundesvorsitz: Weiterer Kandidat aus dem Norden
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20:10 14.02.2018
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Heide

Heide. Nach Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange hat Dithmarschens SPD-Vize-Kreischef Dirk Diedrich sich als weiterer Gegenkandidat von Andrea Nahles im Rennen um den Bundesvorsitz gemeldet. „Ein Beweggrund ist, dass wir in Deutschland eine gelebte Demokratie haben“, sagte Diedrich gestern. Der Erneuerungsprozess seiner Partei dürfe nicht bedeuten, „dass per Akklamation von oben der nächste Kandidat festgelegt wird“.

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Dirk Diedrich Quelle: Foto: Voss

Diedrich ist Mitglied des Landesvorstands der Nord-SPD. „Es geht mir nicht um die Person, es geht mir um das Wie“, erklärt er auf seiner Internetseite. „Wenn Martin (

Ex-Parteichef Martin Schulz – Anmerkung der Redaktion) Andrea zu seiner Nachfolgerin erklärt, ohne dass die Partei eine echte Auswahl hat, dann trete ich gegen sie an.“ Der 50 Jahre alte Studienrat („Ich bin begeisterter Lehrer“) unterrichtet an einer beruflichen Schule in Elmshorn Physik und Materialtechnik.

Schulz hatte am Dienstag seinen Rücktritt erklärt. Daraufhin nominierten Vorstand und Präsidium Nahles jeweils einstimmig als neue Bundesvorsitzende. Sie soll von einem Sonderparteitag am 22. April in Wiesbaden gewählt werden. Die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange kündigte am Dienstag an, ebenfalls anzutreten.

„Jeder muss wissen, was er oder sie tut“, sagte SPD-Bundesvize Ralf Stegner. Lange habe um Unterstützung gebeten, deswegen werde es auf der Landesvorstandssitzung am Montag wohl zu einem Gespräch kommen. „Das haben wir ihr jedenfalls angeboten.“ Das gleiche gelte für Diedrich.

LN

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