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Norddeutschland SPD fordert mehr Wipo-Unterricht an Schleswig-Holsteins Schulen
Nachrichten Norddeutschland SPD fordert mehr Wipo-Unterricht an Schleswig-Holsteins Schulen
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08:07 08.10.2019
Martin Habersaat, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, spricht bei einer Sitzung des schleswig-holsteinischen Landtags. Quelle: Carsten Rehder/dpa/Archivbild
Kiel

Unterricht im Schulfach Wirtschaft/Politik (Wipo) sollte nach Ansicht der SPD für Schüler in Schleswig-Holstein bereits ab der fünften Klasse verpflichtend werden. Mehr Stunden als bislang müsse es künftig ab Klasse 7 geben, sagte der SPD-Bildungspolitiker Martin Habersaat der Deutschen Presse-Agentur. Schüler hätten das Bedürfnis, sich mit der Suche nach Antworten auf Rechtsextremismus, Klimawandel und Digitalisierung zu beschäftigen.

„Es muss in der Schule reflektiert werden, wie die Demokratie und ihre Institutionen auf solche und andere Herausforderungen reagieren, und die Schule muss vermitteln, wie unsere Demokratie funktioniert und warum ein guter Kompromiss unterschiedliche Argumente voraussetzt“, sagte Habersaat.

Mehr politische Bildung nötig

„Nach den Plänen der Landesregierung zur neuen Oberstufenverordnung wäre ein Abitur in Schleswig-Holstein denkbar, bei dem nur in der 11. Klasse zwei Wochenstunden WiPo besucht wurden“. Nötig sei aber mehr politische Bildung und nicht weniger.

Das Fach Wirtschaft/Politik wird in Schleswig-Holstein an allen weiterführenden Schulen angeboten. „Politische Bildung allein auf den WiPo-Unterricht zu verengen, wird der großartigen Arbeit unserer Schulen nicht gerecht“, sagte Bildungsministerin Karin Prien (CDU) der dpa. Politische Bildung und Demokratieerziehung genössen hohen Stellenwert in den Schulen. „Das gilt nicht nur im Fach WiPo, sondern auch in Geschichte, Geografie den anderen gesellschaftswissenschaftlichen Fächern und vielen fächerübergreifenden Projekten.“

Von RND/dpa

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