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Norddeutschland Schleswig-Holsteiner besonders oft in der Physiotherapie
Nachrichten Norddeutschland Schleswig-Holsteiner besonders oft in der Physiotherapie
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12:21 11.09.2019
Viele Menschen in Schleswig-Holstein gehen zum Physiotherapeuten (Symbolbild). Quelle: Insa Catherine Hagemann
Kiel

Schleswig-Holsteiner bekommen im Durchschnitt deutlich häufiger physiotherapeutische Behandlungen verordnet als die Deutschen insgesamt. Wie die Barmer-Krankenkasse am Mittwoch mitteilte, kommen im Norden statistisch jährlich 56 Verordnungen auf 100 Versicherte. Im Bundesschnitt seien es 51.

Die Ausgaben für Physiotherapie lagen mit 73,32 Euro je Versichertem im Jahr 2017 um 7,3 Prozent höher als im Bundesmittel. Die Kosten schwankten zwischen 54,74 Euro in Bremen und 89,45 Euro in Berlin.

Grund sind möglicherweise unterschiedliche Angebotsstrukturen

„Die regionalen Unterschiede bei der Physiotherapie sind rein medizinisch nicht erklärbar“, sagte Barmer-Landesgeschäftsführer Bernd Hillebrandt. Das „Verordnungsverhalten“ von Ärzten und unterschiedliche Angebotsstrukturen könnten eine zentrale Rolle spielen.

Auch in der Ergotherapie wurden in Schleswig-Holstein deutlich mehr Verordnungen ausgestellt als im Bundesdurchschnitt. Insgesamt seien die Kosten für Heilmittel im vergangenen Jahr und in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres erneut deutlich gestiegen.

Von RND/dpa

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