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Norddeutschland Schutz vor Geflügelpest
Nachrichten Norddeutschland Schutz vor Geflügelpest
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20:10 03.11.2017
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Kiel

Die Geflügelpest (Subtyp H5N8) wurde jüngst in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bei Wildvögeln nachgewiesen. Die Tierseuche kann über verschiedene Wege in die Ställe gelangen, betonte Erdmann gestern. Zu den Infektionsquellen gehören Geflügelhandel, Verschleppungen von infizierten Betrieben zu anderen, aber auch direkter oder indirekter Kontakt zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln, zum Beispiel über verunreinigtes Futter, Einstreu, Gegenstände oder Schuhe.

Deshalb unterliegen größere Geflügelbetriebe laut Umweltministerium strengen Hygieneregeln. Außerdem finde ein kontinuierliches Monitoring von Hausgeflügel statt. Für das laufenden Jahr seien mindestens 400 Proben vorgesehen.

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„Aber auch kleine Betriebe und Hobbyhaltungen können mit verschiedenen Mitteln einer Infektion vorbeugen und so ihre Tiere schützen“, sagte die Staatssekretärin. Dazu gehört, dass Geflügel nur mit Leitungswasser getränkt wird und Futterstellen sowie Tränken nicht für Wildvögel zugänglich sind. Geflügelhalter sollten extra Stallkleidung tragen und diese regelmäßig über 60 Grad waschen, so die Empfehlung des Ministeriums. Alle Tipps wurden in einem Flyer zusammengefasst, der an alle beim Tierseuchenfonds gemeldeten Geflügelhalter geschickt wird. Weitere Infos finden Geflügelhalter unter www.schleswig-holstein.de/Gefluegelpest

LN