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Norddeutschland So würde die SPD die Tourismusbranche für Fachkräfte attraktiver machen
Nachrichten Norddeutschland So würde die SPD die Tourismusbranche für Fachkräfte attraktiver machen
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13:43 14.07.2019
Zwei junge Frauen ziehen ihre Koffer über einen Deich. Die SPD moniert, dass die Nachfrage touristische Nachfrage zwar steige, der Fachkräftemangel in der Tourismusbranche spitze sich aber zu. Quelle: picture alliance / Ingo Wagner/d
Kiel

Schleswig-Holsteins SPD-Landtagsfraktion hat von der Landesregierung eine Fachkräfte-Initiative für die boomende Tourismusbranche im Norden gefordert. „Es muss für Leute attraktiver werden, sich auf eine Stelle als Koch oder Kellner zu bewerben“, sagte der SPD-Wirtschaftspolitiker Thomas Hölck.

Während die touristische Nachfrage im Norden immer weiter steige, spitze sich der Fachkräftemangel im Hotel- und Gaststättengewerbe zu. „Immer mehr Stellen können nicht mehr besetzt werden.“

Immer mehr Gäste in SH

Nach Angaben der Regionaldirektion für Arbeit waren im Juni in Schleswig-Holstein 1450 Stellen im Hotel- und Gaststättengewerbe offen. Darunter waren 490 Jobs für Köche, 174 Stellen im Bereich Hotellerie und 787 im Gaststättengewerbe.

In den ersten vier Monaten des Jahres kamen nach Angaben des Statistikamts Nord 1,96 Millionen Übernachtungsgäste in die Hotels, Ferienhäuser und Urlauberzentren mit mindestens zehn Betten – und damit 9,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 9,8 Prozent auf 6,91 Millionen.

Mehr Tarifbindung und eine Mindestausbildungsvergütung

Mittlerweile gebe es jährlich Übernachtungsrekorde, sagte Hölck. „Jetzt müssen auch diejenigen vom Aufschwung in der Tourismusbranche profitieren, die diesen möglich gemacht haben.“ Werde nicht nachgesteuert, könnten dem Gastgewerbe 2030 etwa 3500 Fachkräfte fehlen.

Die CDU-geführte Landesregierung müsse im Zusammenspiel mit den Gewerkschaften mehr Engagement für die Hotels und Gaststätten im Land zeigen. Notwendig sei eine Stärkung der Tarifbindung. Um die Ausbildungen attraktiver zu machen, sei eine gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nötig.

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RND/dpa

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