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Social-Media-Jahresrückblick: Diese Themen haben die LN-Leser 2021 am meisten diskutiert

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15:55 30.12.2021
Auf Facebook gab es auch in 2021 viele Diskussionen zu den Themen der LN (Symbolbild).
Auf Facebook gab es auch in 2021 viele Diskussionen zu den Themen der LN (Symbolbild). Quelle: Reuters/Dado Ruvic/Montage: RND/kha
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Im Jahr 2021 gab es viele bewegende Themen in Lübeck und der Region. Und auch wenn sich im zweiten Jahr der Pandemie viele Debatten um Virusvarianten, Schutzmaßnahmen und Beschränkungen drehten, lösten auch andere unserer Beiträge breite Diskussionen in den sozialen Medien aus.

Als Jahresrückblick auf die wichtigsten Themen in Lübeck und die Region, haben wir fünf der meist diskutierten Artikel auf Facebook zusammengestellt.

Debatte um Weihnachtsmarkt in Pandemie-Zeiten

In Lübeck öffneten 2021 trotz Corona die Weihnachtsmärkte und verbreiteten festliche Stimmung – am Ende aber unter 2G-Bedingungen und mit Maskenpflicht auch im Freien. Im Vorwege hatte allerdings die Ankündigung, die Märkte würden in vollem Umfang stattfinden, für Diskussionsstoff gesorgt.

Milchpreise sollen zugunsten besserer Haltung steigen

Die Mitglieder der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof im lauenburgischen Mühlenrade haben Anfang Oktober 2021 den Preis für ihre Milch ordentlich erhöht: 20 Cent mehr verlangten sie pro Liter und druckten die Gründe auf jede Packung. Was häufig bei Verbrauchern für Ärger sorgt, führte im Fall der Hamfelder aber zu einem regelrechten Lovestorm. Denn den Bauern geht es vor allem um Tierwohl, Biodiversität und zukunftsfähige Arbeitsbedingungen. 

Hunderte Biker fahren für den kleinen Matheo

Zum zweiten Geburtstag des kleines Matheo aus Lübeck hatten die Eltern über Facebook zu einem Motorradkorso aufgerufen, um dem lungenkranken Jungen eine Freude zu machen. Für Unmut sorgte im Vorwege die Ankündigung der Stadt, die Veranstaltung abzusagen. Die 1200 Biker kamen trotzdem.

Steffen Henssler eröffnet Restaurant in Scharbeutz

Fernsehkoch Steffen Henssler hat im Sommer 2021 in erster Reihe von Scharbeutz sein Restaurant „Ahoi“ eröffnet. Die Nachricht sorgte für viele Likes – aber auch für viele Kommentare in alle Richtungen.

Sensation im DFB-Pokal: Kiel wirft die Bayern raus

Diese Sensation sorgte im Januar 2021 für viele emotionale Kommentare, als Rekordgewinner FC Bayern München im DFB-Pokal bei Holstein Kiel scheiterte – und damit das erste Mail seit 17 Jahren im Pokal eine Niederlage gegen eine klassentiefere Mannschaft kassierte.

Auch auf Instagram sind die LN-Leserinnen und -Leser aktiv unter unseren Postings. Beispielhaft wurden diese beiden Themen besonders heiß diskutiert.

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Sollte es eine Klarnamenpflicht auf Facebook geben?

Darf Facebook alle Nutzerinnen und Nutzer verpflichten, ihr Profil unter dem echten Namen zu führen? Diese Frage erreichte Anfang Dezember den Bundesgerichtshof (BGH). Die obersten Zivilrichter in Karlsruhe verhandeln die Fälle zweier Nutzer, die ihr Konto unter Pseudonym führen wollen.

In den Nutzungsbedingungen des Netzwerks heißt es unter dem Punkt „Wer Facebook nutzen kann“: „Wenn Personen hinter ihren Meinungen und Handlungen stehen, ist unsere Gemeinschaft sicherer und kann stärker zur Rechenschaft gezogen werden. Aus diesem Grund musst du Folgendes tun: Denselben Namen verwenden, den du auch im täglichen Leben verwendest.“ Es folgen weitere Plattform-Regeln.

Die beiden Kläger, ein Mann und eine Frau, hatten Fantasienamen benutzt. Facebook hatte sie zunächst vergeblich aufgefordert, ihren Namen zu ändern, und die Konten 2018 schließlich gesperrt.

Das Netzwerk setzt auf die Klarnamenpflicht, um die Hemmschwelle für Beleidigungen, Mobbing und Hassrede zu erhöhen. Die Nutzerinnen und Nutzer könnten so stärker in die Verantwortung genommen werden.

Wie moderieren wir auf Facebook und Instagram?

Hinweis in eigener Sache: Wir bemühen uns nach Leibeskräften, durch eine gezielte Moderation für hohe Standards in unseren Facebook-Kommentaren zu sorgen. Dabei löschen wir Beleidigungen, Hetze, Fake News und unsachliche Beiträge. Wenn einzelne Nutzerinnen und Nutzer absolut resistent gegen ein gewisses Niveau in der Debatte sind und offenbar zu gerne ihre Kinderstube vergessen, dann blockieren wir sie.

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Dabei ist aber zu beachten, dass Facebook keinen „Filter“ für Kommentare anbietet: Alles, was Nutzerinnen und Nutzer schreiben, ist direkt online – ohne, dass es von uns geprüft werden kann. Wir arbeiten uns dann laufend durch die neuen Kommentare, können aber immer erst im Nachgang löschen, verbergen oder sperren.

Wenn Sie auf unserer Facebook-Seite etwas sehen, von dem Sie glauben, dass es gelöscht werden sollte, schreiben Sie uns auch gerne mit einer Privatnachricht an. Dann werden wir den entsprechenden Beitrag noch einmal gesondert sichten (gerne mit genauen Angaben, wie der Kommentar zu finden ist). Wir bitten um Verständnis, wenn manchmal nicht sofort eine Antwort kommt: Wir lesen uns täglich durch Tausende Kommentare, damit der Austausch in der Community so sachlich und konstruktiv wie möglich stattfinden kann.

Von RND/mrx/kha