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Norddeutschland Mit Messer: Ex-Rechtsanwalt verletzt sich in Hamburger Landgericht selbst
Nachrichten Norddeutschland Mit Messer: Ex-Rechtsanwalt verletzt sich in Hamburger Landgericht selbst
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15:43 29.10.2019
Um einer Gerichtsverhandlung zu entgehen, hat sich ein ehemaliger Rechtsanwalt in Hamburg mit einem Messer mutmaßlich selbst verletzt. Quelle: dpa
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Hamburg

Ein ehemaliger Rechtsanwalt hat sich in Hamburger Landgericht selbst verletzt – um einer Gerichtsverhandlung zu entgehen. Es sei möglich, dass der 56 Jahre alte Mann damit ein Berufungsverfahren gegen ihn hinauszögern wollte, sagte ein Sprecher des Landgerichts am Dienstag in Hamburg.

Der Mann war demzufolge am Morgen im Eingangsbereich des Landgerichts zusammengebrochen, nachdem er durch ein Messer verwundet worden war. Weil die Polizei zunächst von einem flüchtigen Täter ausgegangen war, hatte sie eine Großfahndung inklusive Hubschraubereinsatz gestartet.

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Anwalt war bereits verurteilt

Im Laufe des Vormittags zeigten die Ermittlungen jedoch, dass der Mann sich die Verletzungen auch selbst zugefügt haben könnte. Der ehemalige Verteidiger war Anfang des Jahres vom Amtsgericht Hamburg wegen Veruntreuung von Mandantengeldern zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden.

Gegen das Urteil hatte der 56-Jährige Berufung eingelegt - das Verfahren sollte am Dienstagmorgen beginnen.

Von dpa/RND