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Norddeutschland Viel Prominenz beim Abschied von LN-Autor Curd Tönnemann
Nachrichten Norddeutschland Viel Prominenz beim Abschied von LN-Autor Curd Tönnemann
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16:28 22.12.2018
Großer Bahnhof im LN-Flur: Zur Verabschiedung von Curd Tönnemann sind auch zwei frühere Ministerpräsidenten erschienen. Quelle: Ulf-Kersten Neelsen
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Lübeck

Was für eine Gästeschar: Gleich zwei ehemalige Ministerpräsidenten sind zur Verabschiedung von LN-Chefkorrespondent Curd Tönnemann gekommen. Björn Engholm (SPD, 1988-1993) erschien als einer der ersten, auch Peter Harry Carstensen (CDU, 2005-2012) folgte der Einladung ins Verlagshaus der Lübecker Nachrichten. Der amtierende Ministerpräsident Daniel Günther (CDU, seit 2017) meldete sich per Videobotschaft: „Sie waren immer ein Journalist, der auf den Zahn gefühlt und eine offene Aussprache hatte“, sagte Günther von der Videowand zu Tönnemann und seinen Gästen, darunter Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP), Oberstaatsanwältin Ulla Hingst, Ostholsteins Landrat Reinhard Sager und Regierungssprecher Peter Höver. „Viele auf der landespolitischen Bühne werden Sie vermissen“, sagte Günther, Tönnemanns gute Ideen und Geschichten würden aber noch weit mehr Menschen fehlen.

Auch zahlreiche aktuelle und frühere LN-Kollegen folgten der Einladung von Tönnemann und seiner Frau Karin. „Du bist ein Mensch, der absolut präzise und sauber arbeitet und auf den ich mich immer verlassen konnte – und zwar blind“, sagte Chefredakteur Gerald Goetsch. Die Kolleginnen und Kollegen überreichten Tönnemann eine Abschiedsseite mit vielen kleinen Grußworten und Erinnerungen an seine Karriere als Sportredakteur, Lübecker Lokalchef, Ressortleiter Norddeutschland und Chefkorrespondent. Mindestens 1000 Titelaufmacher hat Tönnemann verfasst, der letzte erschien noch am Tag vor seinem Abschiedsempfang. Der bisher letzte, muss es heißen, denn Tönnemann bleibt den LN als gelegentlicher Autor erhalten, verriet Goetsch.

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Der Gastgeber zeigte sich gerührt von den lobenden Worten, brach in seiner Ansprache noch eine Lanze für den Printjournalismus und schloss in Anlehnung an seine Signatur unter vielen Manuskripten: „Es war mir eine Ehre. MfG, ctö.“

Lars Fetköter

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