Trotz Warnungen: Menschen in SH auf zugefrorenen Seen und Eisflächen
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Trotz Warnungen: Menschen in SH auf zugefrorenen Seen und Eisflächen

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21:29 13.02.2021
Menschen stehen auf der Krugkoppelbrücke in Hamburg und schauen auf die mit einer dünnen Eisschicht bedeckte Alster. Sonne und Kälte prägen weiter das Wetter im Norden.
Menschen stehen auf der Krugkoppelbrücke in Hamburg und schauen auf die mit einer dünnen Eisschicht bedeckte Alster. Sonne und Kälte prägen weiter das Wetter im Norden. Quelle: Christian Charisius/dpa
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Hamburg/Kiel

Bei sonnigem Wetter haben sich Menschen im Norden auf zugefrorene Seen und Teiche gewagt – entgegen den Warnungen der Polizei. In Schleswig etwa waren am Samstagmorgen Erwachsene auf der Eisfläche im Bereich Luisenbad unterwegs, wie ein Sprecher der Polizei-Leitstelle Nord mitteilte.

Kinder auf dem Krupunder See

Im Kreis Pinneberg hätten Kinder auf dem Krupunder See gespielt und auch in Ellerau im Kreis Segeberg seien vereinzelt Kinder von der Polizei aufgefordert worden, die Eisflächen der Seen und Teiche zu verlassen. Das Betreten sei nicht sicher.

Dies seien allerdings Einzelfälle, eine besonders hohe Zahl an Vorfällen gab es den Angaben der Leitstelle West zufolge bis Samstagmittag nicht.

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Hamburg: Polizei rechnet mit weiteren Einsätzen

Auch in Hamburg wurden den Angaben zufolge zunächst keine Einbrüche ins Eis gemeldet, obwohl die Binnen- und Außenalster ein populäres Gewässer für Eis-Ausflügler seien. Am Freitag war es hier zu einigen Einsätzen der Polizei gekommen, wie diese am Samstag mitteilte. In den meisten Fällen sei den Aufforderungen, die Eisfläche zu verlassen, Folge geleistet worden.

Auch am Samstag rechnete die Hamburger Polizei damit, die Menschen weiterhin um Vorsicht bitten zu müssen. „Das Wetter lädt zu Aktivitäten im Freien ein“, sagte ein Sprecher.

Keine größeren Einsätze in Lübeck – aber die Wakenitz wird geräumt

In Lübeck wollte die Polizei am Wochenende vor allem die Einhaltung der Corona-Abstandsregeln im Blick haben. Da das Wetter zahlreiche Menschen an die Strände und Promenaden locke, kontrollierten die Sicherheitskräfte verstärkt an der Lübecker Bucht sowie im gesamten Küstenbereich.

Zu größeren Einsätzen kam es auch hier bis Samstagmittag nicht, wie ein Sprecher der Polizei-Leitstelle Süd mitteilte. Allerdings wurde am Nachmittag die zugefrorene Wakenitz geräumt. Zuvor hatte sich Innensenator Ludger Hinsen ein Bild gemacht und die Kontaktabstände kontrolliert.

Von RND/dpa