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Norddeutschland Vereiste Straßen: Mehrere Glätteunfälle in Norddeutschland
Nachrichten Norddeutschland Vereiste Straßen: Mehrere Glätteunfälle in Norddeutschland
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14:00 10.12.2019
Glatte Straßen haben im Norden am Dienstagmorgen zu mehreren Verkehrsunfällen geführt. Die A 21 bei Daldorf musste kurzzeitig in beide Richtungen gesperrt werden. Quelle: Danfoto
Norddeutschland

Wegen glatter Straßen hat es im Norden am Dienstagmorgen häufig gekracht: In Schleswig-Holstein sei es zu vielen Unfällen gekommen, wie eine Sprecherin des Lagedienstes Schleswig-Holstein am Dienstag mitteilte.

60-Jähriger stirbt bei Glätteunfall in Nordfriesland

Ein tödlicher Unfall ereignete sich auf der Bundesstraße 202 im nordfriesischen Koldenbüttel. Ein 60 Jahre alter Autofahrer schleuderte mit seinem Auto gegen einen Baum und erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Die B 202 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten für etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt. Insgesamt krachte es in Schleswig-Holstein nach Angaben der Polizei rund 30 Mal.

A 21 bei Daldorf kurzzeitig voll gesperrt

Allein in Lübeck und im Kreis Herzogtum Lauenburg habe es sechs glättebedingte Unfälle gegeben. Dabei habe es neben Blechschäden mehrere Leichtverletzte gegeben, sagte eine Polizeisprecherin.

Auf der A 21 zwischen Wahlstedt und Daldorf haben sich gleich zwei Unfälle ereignet. In Fahrtrichtung Norden hat sich ein Fahrzeug überschlagen, die Fahrbahn musste für etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt werden. In Fahrtrichtung Süden ist ein Auto in die Mittelschutzplanke gerutscht. Auch hier mussten sich Autofahrer in Geduld üben, die Richtungsfahrbahn wurde für mehr als eine Stunde voll gesperrt.

Lesen Sie hier: Starkregen: So bereitet sich Lübeck auf Extremwetter vor

Auch Radfahrer von Glätte betroffen

Weitere Glätteunfälle ereigneten sich auf der Bundesstraße 432 auf Höhe Wensin sowie in der kleinen Ortschaft Garbek im Kreis Segeberg. In Norderstedt und Kaltenkirchen kam es außerdem zu zwei Unfällen von Radfahrern, die durch Glätte verursacht wurden. Auch in Lübeck sind einige Radfahrer wegen der glatten Fahrbahn gestürzt und haben sich leicht verletzt.

Im südlichen Ostholstein bei Ahrensbök und im Kreis Herzogtum Lauenburg bei der Stadt Mölln kam es ebenfalls zu mehreren Glätteunfällen. Einige Fahrzeuge sind in den Graben geschliddert, verletzt wurde niemand.

Am Ende der Woche könnte es wieder glatt auf den Straßen in Schleswig-Holstein werden: Wetterexperten erwarten am Freitagmorgen und -nachmittag die ersten Schneeflocken in Norddeutschland.

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Von Hannes Lintschnig

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