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Norddeutschland Brunsbüttel: Verschwundene Mutter meldet sich
Nachrichten Norddeutschland Brunsbüttel: Verschwundene Mutter meldet sich
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10:49 05.11.2019
Bild von der Suche nach Mutter und Kind. Jetzt hat sich die Frau offenbar per Mail gemeldet. Quelle: Karsten Schröder/dpa
Brunsbüttel

Die Polizei bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass eine Mail eingegangen sei, deren Echtheit aber noch nicht verifiziert worden sei. Allerdings seien mehrere offizielle Dokumente beigefügt worden.

Die Frau hatte Mitte Oktober einen Selbstmord im Watt vorgetäuscht und war dann mit ihrem achtjährigen Sohn verschwunden. Wenige Tage später hätte sie eine Haftstrafe wegen mehrerer Betrugsdelikte antreten müssen. Hierzu war sie im hessischen Hanau verurteilt worden, wo sie eine Zeit lang gelebt hatte. 

Lesen Sie auch: Polizei stellt Vermisstenfahndung nach Mutter und Sohn ein 

Vater: "Habe Sohn zuletzt im September gesehen"

In der Mail schreibt sie laut den Zeitungen, sie sei nicht wegen der drohenden Haftstrafe weggelaufen, sondern damit ihr Sohn nicht zu einer Pflegefamilie oder dem Vater komme, der sie mehrfach misshandelt und sexuell genötigt habe. Zudem habe er sie finanziell ruiniert. 

Der 60-jährige Vater äußerte sich in der „Bild“-Zeitung. Er habe den Sohn zuletzt im September gesehen. „Ich wusste nicht, dass die Mutter Schulden hatte. Wir haben die letzten Jahre die Unterhaltung nur auf meinen Sohn ausgerichtet.Die Idee war nie, mit der Frau gemeinsam ein Kind zu haben. Sie nimmt es mit der Wahrheit nicht ganz so genau.“

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Durch die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche soll den Opfern eine Stimme gegeben werden. Im Fokus der Untersuchung stehen Fälle aus den Jahren 1945 bis 1989. Die Untersuchungen sollen strukturelle Schwachstellen sichtbar machen, um Missbrauch in Zukunft zu vermeiden.

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