Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Norddeutschland Jamaika-Koalition streitet weiter um Nikab-Verbot
Nachrichten Norddeutschland Jamaika-Koalition streitet weiter um Nikab-Verbot
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:56 25.05.2019
Illustration: Eine Frau trägt einen Nikab. In Schleswig-Holstein läuft eine Debatte darüber, ob die Vollverschleierung in Lehrveranstaltungen an Hochschulen gesetzlich verboten werden soll. Quelle: Boris Roessler/dpa
Kiel

„Während sich neben der FDP- auch die CDU-Fraktion klar für ein Vollverschleierungsverbot ausspricht, bewerten die Grünen dies bisher anders“, sagte FDP-Fraktionschef Christopher Vogt.

Die Grünen sagen, sie seien gegen allzu viele Verbote und wollen eine freiheitlich-liberale Gesellschaft erhalten.

Bis 13. Juni läuft eine schriftliche Anhörung, der eine mündliche folgen könnte. „Wir hoffen sehr, dass die schriftliche Anhörung dazu beitragen kann, dass sich die gesamte Koalition dann für die Möglichkeit eines Vollverschleierungsverbotes entscheidet“, sagte Vogt. „Sollte dies der Fall sein, könnte das Hochschulgesetz noch in diesem Jahr geändert werden.“

Thema ist für die Koalition sehr unbequem

Die Koalition streitet bereits seit Februar um das Thema – eine Kieler Studentin hatte die Debatte ausgelöst.

Das Präsidium der Uni Kiel hatte die Regierung in einem Brief dringend um Unterstützung gebeten. Sie hatte der zum Islam konvertierten deutschen Studentin Katharina K. verboten, in einem Nikab – also einem Vollschleier, der nur die Augen freilässt – zu Vorlesungen und Prüfungen zu kommen.

RND/dpa

Seit Monaten demonstrieren junge Menschen, damit die Politik sich mehr Mühe beim Kampf gegen den Klimawandel gibt. Kurz vor der Europawahl erreichte die Bewegung eine neue Dimension.

24.05.2019

Der Landesrechnungshof übt schwere Kritik am Uniklinikum. Das UKSH bezahle führende Verwaltungskräfte zu hoch. Die großzügige Vergütung stehe in keinem Verhältnis zur wirtschaftlichen Situation.

24.05.2019

China-Restaurants im Visier: Polizei und Staatsanwaltschaft haben Lokale in ganz Schleswig-Holstein durchsucht – wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall.

24.05.2019