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Norddeutschland Warnstreik: 200.000 Briefe bleiben liegen
Nachrichten Norddeutschland Warnstreik: 200.000 Briefe bleiben liegen
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16:08 23.02.2018
In Neumünster findet eine Veranstaltung der Gewerkschaft am Hauptbahnhof statt.
In Neumünster findet eine Veranstaltung der Gewerkschaft am Hauptbahnhof statt. Quelle: Danfoto
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Mölln/Ratzeburg/Neumünster/Kiel

Hintergrund des Arbeitskampfs ist die laufende Tarifrunde für die bundesweit 130 000 Beschäftigten bei der Deutschen Post AG. Auch in der dritten Verhandlungsrunde am Dienstag hätten die Arbeitgeber kein Angebot für eine lineare Entgelterhöhung gemacht, kritisierte ein Verdi-Sprecher. In Neumünster unterstrich die Gewerkschaft bei einem Demonstrationszug und einer Kundgebung ihre Forderungen.

Verdi will für die Tarifbeschäftigten eine lineare Erhöhung der Einkommen und Ausbildungsvergütungen um sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Überdies soll eine tarifvertragliche Wahlmöglichkeit geschaffen werden, wonach der einzelne Beschäftigte einen Teil der zu vereinbarenden Tariferhöhung in freie Zeit umwandeln kann. Die vierte Tarifverhandlungsrunde findet am nächsten Montag und Dienstag (26./27. Februar) in Bonn statt.