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Norddeutschland Warnstreiks im öffentlichen Dienst in SH und Hamburg haben begonnen
Nachrichten Norddeutschland Warnstreiks im öffentlichen Dienst in SH und Hamburg haben begonnen
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07:23 25.02.2019
Foto: Die Gewerkschaft Verdi hat unter anderem in Kiel, Lübeck und in Hamburg zu Demonstrationen aufgerufen.
Die Gewerkschaft Verdi hat unter anderem in Kiel und in Hamburg zu Demonstrationen aufgerufen. Quelle: Christophe Gateau/dpa
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Lübeck/Hamburg

Es sind die bislang größten Proteste im Rahmen dieser Tarifauseinandersetzung im Norden. Betroffen seien unter anderem das Uni-Klinikum Schleswig-Holstein mit den Standorten Kiel und Lübeck, sämtliche Landesverwaltungen einschließlich der Ministerien, die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein sowie das Landeslabor in Neumünster, sagte ein Verdi-Sprecher am Montag.

Geplant sind laut Gewerkschaft regionale Kundgebungen. In Kiel wollen die Beschäftigten bei einer Demonstration vom Gewerkschaftshaus an der Legienstraße zum Asmus-Bremer-Platz ziehen. Daran beteiligt sich neben Verdi und GEW auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Bei der Schlusskundgebung wird auch der GdP-Landesvorsitzende Torsten Jäger sprechen.

Unterrichtsausfälle in den Schulen soll es aber nur wenige geben, weil nur ein kleiner Teil der Lehrer Angestellte sind und verbeamtete Lehrer nicht streiken dürfen. Auch die meisten Kitas sind vom Warnstreik nicht betroffen. Ausnahmen sind die Kitas des Studentenwerks an den Hochschulstandorten Kiel, Lübeck und Flensburg.

Die Gewerkschaften verlangen Einkommenssteigerungen von sechs Prozent - mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Die Tarifgemeinschaft der Länder lehnt dies ab, hatte bei der zweiten Verhandlungsrunde aber noch kein eigenes Angebot vorgelegt.

Von dpa