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Norddeutschland Warnung vor starken Gewittern in Schleswig-Holstein
Nachrichten Norddeutschland

Warnung vor starken Gewittern und Starkregen am 10.09.2021 in Schleswig-Holstein

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20:31 10.09.2021
Das Symbolbild zeigt einen Blitz während eines Gewitters.
Das Symbolbild zeigt einen Blitz während eines Gewitters. Quelle: Free-Photos/Pixabay/hfr
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Lübeck

Für Freitagabend hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben und vor starkem Gewitter in Schleswig-Holstein gewarnt. Es handelte sich um eine Warnung der Stufe 2 von 4. In Niedersachsen gilt sogar eine Warnung der Unwetterstufe 3 von 4.

Für Teile von SH gilt: „Von Südwesten ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und kleinkörnigen Hagel.“

Hier gilt die Warnung:

In den rotmarkierten Gebieten gilt eine Warnung der Stufe 3 von 4; orange markiert sind Regionen mit einer Warnstufe 2 von 4.

Klicken Sie hier, um die aktuellen Warnungen auf der Seite des DWD zu sehen.

So wird das Wetter in Lübeck und Schleswig-Holstein

In der Nacht zu Sonnabend gibt es Schauer, die sich bis in den Sonnabend fortsetzen. Es ist nicht mit viel Regen zu rechnen, dafür gibt es viele Wolken. Die Temperaturen liegen zwischen 16 Grad in der Nacht und 23 Grad am Nachmittag. Es ist weitgehend windstill.

Am Sonntag zeigt sich die Sonne etwas häufiger, es ist mit drei Sonnenstunden, aber auch vielen Regenwolken zu rechnen. Die Temperaturen liegen zwischen 12 und 21 Grad. Der Wind frischt etwas auf, vor allem aus westlicher Richtung.

Der Montag startet die Woche mit fünf Sonnenstunden, die Temperaturen liegen zwischen 10 und 21 Grad. Regen gibt es kaum noch, auch der Wind lässt etwas nach.

Diese Seite zeigt Live-Wetterdaten aus der Region an:

Interessante Links zum Thema Gewitter

Hinweis in eigener Sache: Liebe Leser. Immer wieder erleben wir Warnungen vor Gewittern, bei denen es letztendlich zu relativ geringen Schäden kommt. Wir möchten Sie trotzdem bitten diese Warnungen, die nicht wir Redakteure, sondern echte Wetterexperten abgeben, ernst zu nehmen. Ein Beispiel: Auch, wenn es über Ihrem Haus einen blauen Himmel gibt, kann auf dem Weg zur Arbeit ein Blitz eingeschlagen und ein Ast abgestürzt sein.

 Immer wieder kommen Menschen bei Stürmen und Gewittern zu Schaden – daher leiten wir die Warnungen der Experten im Zweifelsfall lieber einmal zu oft weiter als einmal zu wenig. Bitte passen Sie auf sich und auch auf Ihre Mitmenschen auf!

Die besten Leserfotos von Gewittern:

Schicken Sie uns hier Ihre Fotos von Gewittern – aber bitte bringen Sie sich nicht in Gefahr, um Aufnahmen zu machen. Benutzen Sie nicht Ihr Smartphone, während sie am Steuer eines Autos sitzen!

Klicken Sie hier, um die besten Bilder zu sehen, die die LN-Leser von Gewittern gemacht haben. Wichtig: Bitte bringen Sie sich nicht in Gefahr, wenn Sie ein Foto für uns aufnehmen wollen!

Ein Astronaut hat eine Gewitterwolke von oben aufgenommen:

Wie häufig werden Menschen von einem Blitz getroffen?

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland von einem Blitz getroffen zu werden, sehr gering. Jährlich werden demnach im Durchschnitt rund 130 Menschen verletzt, drei bis vier kommen durch Blitzeinschläge ums Leben. Nicht alle davon werden direkt getroffen. Aber auch wenn der Blitz in die Erde einschlägt, kann es gefährlich werden. Der Strom breitet sich dann bis zu 30 Meter um die Einschlagsstelle herum im Boden aus.

Was genau passiert bei einem Blitzeinschlag im Körper?

Wird man direkt getroffen, steigt die Spannung im Körper auf mehrere 100.000 Volt an. Mögliche Folgen: Herz- oder Atemstillstand. Laut DWD überleben aber rund zwei von drei Menschen, die von einem Blitz getroffen wurden. Sie haben dann jedoch jahrelang mit Spätfolgen zu kämpfen. Es kann zu Muskel- und Nervenlähmungen kommen, zu Bewusstseinsstörungen, Bluthochdruck und Persönlichkeitsveränderungen.

Wie entstehen Gewitter und Blitze?

Wenn unterschiedlich warme Luftmassen aufeinandertreffen oder es in der Atmosphäre zwischen oben und unten besonders große Temperaturunterschiede gibt, gewittert es. Je heißer es am Boden ist, desto heftiger ist das Gewitter in der Regel. Die feuchtwarme Luft steigt nach oben, kondensiert und bildet eine Gewitterwolke. In der Wolke baut sich ein immer größer werdendes elektrisches Spannungsfeld auf, das sich durch eine Art Kurzschluss - einen Blitz - wieder entlädt. Häufig entstehen Gewitter innerhalb weniger Minuten und sind örtlich begrenzt.

Wie häufig gewittert es denn?

Rund 2000 Gewitter pro Stunde gibt es laut DWD auf dem gesamten Planeten, die meisten davon in den Tropen. Bei jedem Gewitter blitzt es etwa 100 Mal pro Sekunde. Die meisten Blitze entladen sich zwischen den Wolken und schlagen nicht in Richtung Erde. In Deutschland blitzt es mehr als zwei Millionen Mal pro Jahr.

Von RND