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Norddeutschland Wasserstoff: Altmaier plant Steuer-Entlastung
Nachrichten Norddeutschland Wasserstoff: Altmaier plant Steuer-Entlastung
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16:55 05.11.2019
Mit diesem Elektrolyse-Modul kann Wasserstoff erzeugt werden. Zu sehen war es im Oktober auf einer Ausstellung des Internationalen Wasserstoff-Symposiums in Hamburg. Quelle: Markus Scholz/dpa
Berlin/Kiel

Die Produktion von Wasserstoff mit Hilfe von Windstrom (Power to Gas) könnte bei den bislang fälligen Steuern und Abgaben auf diese erneuerbare Energie entlastet werden.Bundesminister Peter Altmaier (CDU) sagte am Dienstag den LN, die von der aufstrebenden Branche geforderte Entlastung werde in seinem Ministerium derzeit „sorgfältig geprüft“.

Grüner Wasserstoff soll wettbewerbsfähig werden

Es sei das politische Ziel, dass sogenannter „grüner Wasserstoff“, der mithilfe von Ökostrom im Elektrolyseverfahren gewonnen wird, zu „wettbewerbs- und marktfähigen Preisen“ angeboten werden könne. Bislang jedoch verhindern hohe Abgaben, etwa die Umlage auf erneuerbare Energien (EEG-Umlage) oder Netzentgelte, dass die Wasserstoff-Produktion wirtschaftlich betrieben werden kann. Altmaier verwies in diesem Zusammenhang auf die kürzlich getroffene Vereinbarung mit den norddeutschen Küstenländern, wonach die EEG-Umlage bei der Nutzung von Landstrom in Häfen auf 20 Prozent begrenzt werden soll. Dafür will der Bund 140 Millionen Euro Fördergeld bereit stellen.

Bundesregierung arbeitet an Nationaler-Wasserstoff-Strategie

Der CDU-Minister ließ offen, ob für die Förderung der Wasserstoffproduktion im Norden Zuschüsse in vergleichbarer Größenordnung geplant würden. Noch in diesem Jahr will die Bundesregierung die Nationale Wasserstoff-Strategie vorlegen. Power to Gas soll ein wichtiger Bestandteil sein.

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Von Reinhard Zweigler

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