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Panorama Familien von Opfern der Bootstragödie reisen nach Budapest – noch 21 Vermisste
Nachrichten Panorama Familien von Opfern der Bootstragödie reisen nach Budapest – noch 21 Vermisste
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07:34 31.05.2019
Menschen suchen mit Booten nach Überlebenden. Quelle: AP
Budapest

Zwei Tage nach dem schweren Schiffsunglück auf der Donau in Budapest reisen die ersten Angehörigen der aus Südkorea stammenden Todesopfer und Vermissten nach Ungarn. Am Freitag seien zunächst zehn Mitglieder von betroffenen Familien nach Budapest abgeflogen, berichteten südkoreanische TV-Sender. Im Verlauf des Tages würden weitere mehr als 30 Angehörige folgen. Auch wurde die südkoreanische Außenministerin Kang Kyung Wha in Budapest erwartet. Rettungskräfte des ostasiatischen Landes, darunter Spezialtaucher, sollen zudem die Suche am Unglücksort unterstützen. Unterdessen dauert die Suche nach den Opfern an. 21 Menschen galten am Freitagmorgen immer noch als vermisst.

Ein Ausflugsboot mit Touristen aus Südkorea war am Mittwochabend auf der Donau mit einem viel größeren Kreuzfahrtschiff zusammengestoßen und gekentert. Mindestens sieben der 35 Insassen starben, sieben wurden gerettet. 19 südkoreanische Passagiere und zwei ungarische Besatzungsmitglieder galten noch immer als vermisst. Der Kapitän des am Unfall beteiligten Kreuzfahrtschiffs wurde am Donnerstag festgenommen. Gegen ihn ergaben sich Polizeiangaben zufolge aufgrund von persönlichen und materiellen Beweisen „begründete Verdachtsmomente“. Details wurden zunächst nicht genannt.

Schlechte Sichtverhältnisse erschweren die Arbeit der Helfer

Nun suchen hoch spezialisierte Taucher mit Unterstützung der Armee nach weiteren 19 südkoreanischen Passagieren sowie zwei Ungarn, dem Kapitän und einem Matrosen. Die Aussicht, sie lebend zu finden, wurde von den ungarischen Behörden als gering eingeschätzt. Der hohe Wasserstand, die starken Strömungen und die schlechten Sichtverhältnisse erschweren die Arbeit der Einsatzkräfte. Die Polizei berichtete, dass eine Leiche kilometerweit flussabwärts vom Unglücksort entfernt geborgen worden sei.

Südkoreas Präsident Moon Jae In ordnete an, einen Krisenstab einzusetzen und zusammen mit den ungarischen Behörden „alle verfügbaren Mittel“ zur Rettung der Vermissten zu ergreifen. Das Außenministerium kündigte an, eine „schnelle Einsatzgruppe“ mit 18 Beamten und Rettungskräften nach Budapest zu schicken. Auch Außenministerin Kang Kyung Wha wurde in Budapest erwartet.

Von RND/dpa

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