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Panorama Grausam: Tierhasser verätzt Kätzchen mit Säure
Nachrichten Panorama Grausam: Tierhasser verätzt Kätzchen mit Säure
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13:30 16.01.2019
Das Fell löst sich in Büscheln vom Körper der Katze, ihre Haut ist wie verbrannt. Quelle: Facebook Tierauffangstation/Tierheim Großliebringen
Großliebringen

Das zwei Jahre alte Kätzchen zittert vor Schmerzen, sein Blick ist apathisch, büschelweise fällt das braungetigerte Fell vom Körper ab, die Haut wirkt wie verbrannt – wer hat dem Tier das nur angetan?

Am 6. Januar wurde die junge Katze zusammengekauert und schwer verletzt in einem Garten in Riechheim in Thüringen gefunden und sofort zu einem Tierarzt gebracht. Wenig später entdeckt eine Anwohnerin eine zweite Katze, mit ganz ähnlichen lebensbedrohlichen Verletzungen.

Ist es das Werk eines Tierquälers?

„Wir gehen davon aus, dass die beiden Katzen einem Tierquäler zum Opfer gefallen sind. Einer Katze kann ein Unfall passieren, aber zwei? Das ist schon ungewöhnlich“, sagt Sylke Mönch, Leiterin des Tierheims Großliebringen, das sich um eines der beiden misshandelten Kätzchen kümmert.

Auf der Facebook-Seite des Tierheims hat Mönch Bilder von der übel zugerichteten Katze veröffentlicht. „Die Kätzchen sind wahrscheinlich vorsätzlich in eine ölige, ätzende Substanz getaucht worden. Die Haut der Tiere ist stark verletzt und löst sich samt Fell ab. Mit tierärztlicher Unterstützung bemühen wir uns sehr, die Tiere zu retten“, schreibt Mönch.

Katze kämpft gegen Schmerzen und ums Überleben

Tagelang kämpfte die Katze ums Überleben. Ihr Fell wurde gereinigt, die Haut behandelt, die Schmerzen mit Medikamenten erträglicher gemacht. „Zudem hat sie sich noch einen Infekt eingefangen. Sie war ja klatschnass, als sie gefunden wurde“, erzählt Mönch. Auch das Schlucken fällt dem kleinen Vierbeiner schwer, vermutlich hat er auch etwas von der giftigen Substanz aufgenommen. „Sie wollte nichts essen. Ich habe sie mit einer Spritze gefüttert“, so die Tierheimleiterin.

Doch das Tier scheint ein wahrer Kämpfer zu sein – es befindet sich langsam auf dem Weg der Besserung. „Es sieht noch schlimm aus“, so Mönch. Ob das Fell wieder nachwächst, wird die Zeit zeigen.

Von RND/mat

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