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Panorama Jobcenter lässt Hartz-IV-Empfänger Malbilder ausfüllen
Nachrichten Panorama Jobcenter lässt Hartz-IV-Empfänger Malbilder ausfüllen
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12:45 24.02.2019
Malbilder in einer Jobcentermaßnahme empfindet ein 52-jähriger Hartz IV-Empfänger als entwürdigend. Quelle: Samantha Franson
Hannover

Malen, ausschneiden, kleben: Als sogenannte Qualifizierungsmaßnahme des Jobcenters muss ein 52-jähriger Hartz-IV-Empfänger aus Sehnde bei Hannover Bastelvorlagen auf Grundschulniveau bearbeiten. Darunter befinden sich unter anderem ein Ausmalbild von einem Weihnachtsmann und ein Ausschneidebild eines Blumenmädchens, wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtet. Aus vier Blättern Papier sollte der Arbeitslose zudem eine Brücke bauen.

Der 52-Jährige, der früher unter anderem als Geräteführer und Schweißer tätig war, empfindet die Arbeit als erniedrigend. „Was soll ein Mensch mit 52 Jahren mit gesundheitlichen Einschränkungen solche Malbilder ausmalen“, fragt er. Das habe er zum letzten Mal vor zehn Jahren mit seiner heute 17-jährigen Tochter gemacht.

Die Maßnahme diene dazu herauszufinden, was die körperlich, seelisch und/oder von der Lernfähigkeit eingeschränkten Menschen beruflich noch machen könnten, erläutert eine Sprecherin der zuständigen Dachstiftung Diakonie. Das Ausfüllen von Mandalas und anderen Bildern sei eine anerkannte Methode, um zu entspannen.

Den vollständigen Artikel der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ lesen Sie hier.

Von RND/HAZ/Jutta Rinas

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