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Panorama Junge (8) vor ICE gestoßen: „Die Leute sind heulend zusammengebrochen“
Nachrichten Panorama Junge (8) vor ICE gestoßen: „Die Leute sind heulend zusammengebrochen“
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20:11 29.07.2019
Ein ICE (hinten) steht am Gleis 7 des Frankfurter Hauptbahnhofs – ein Kind wurde vor den einfahrenden Zug geschubst. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa
Frankfurt

Ein achtjähriger Junge ist am Montag im Hauptbahnhof von Frankfurt am Main vor einen einfahrenden Zug gestoßen und getötet worden. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. Medien berichtet von dramatischen Szenen, die sich nach der unfassbaren Tat abspielten.

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„Die Leute sind heulend zusammengebrochen“, zitiert die „Hessenschau“ eine Augenzeugin, die in dem einfahrenden ICE 529 aus Düsseldorf saß, von dem der Jungen erfasst wurde. Der Bahnsteig sei voller Kinder gewesen, sagte die Zeugin dem Bericht zufolge weiter. Eine Schaffnerin, die sich in dem Zug befand und alles habe mit ansehen müssen, habe laut geschrien.

Die „Bild“-Zeitung zitiert einen Bahnmitarbeiter, der vor Ort war: „Ich habe gesehen, wie er den Jungen ins Gleis geschubst hat. Der Lokführer hatte keine Chance.“ Die Deutsche Bahn kündigte an, eine Sonder-Telefonnummer zur psychologischen Betreuung für Zeugen des Vorfalls freizuschalten.

Im Video: Tödlicher Angriff am Frankfurter Hauptbahnhof

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sagte, die Tat erschüttere ihn. „Es macht fassungslos, dass Mutter und Kind vor einen einfahrenden Zug gestoßen wurden. Die Aufklärung der abscheulichen Tat liegt jetzt in den Händen der zuständigen Behörden“, sagte der Regierungschef.

Junge vor Zug gestoßen: Entsetzen auch in sozialen Netzwerken

Auch in sozialen Medien zeigen sich Nutzer entsetzt über die Tat. „Wie kann ein Mensch so grausam sein?“, kommentierte eine Nutzerin bei Twitter. Ein anderer schrieb: „Unfassbar. Ich verstehe nicht wie jemand so etwas tun kann. Hoffentlich haben sie den richtigen Täter geschnappt.“

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Von RND/seb

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