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Panorama Masern-Warnung für McDonald’s-Gäste in München
Nachrichten Panorama Masern-Warnung für McDonald’s-Gäste in München
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16:11 13.03.2019
Warnung an die Gäste eines McDonalds-Restaurants: Sie könnten sich eventuell mit Masern angesteckt haben. Quelle: Christophe Gateau/dpa
München

Gäste eines McDonald’s-Restaurants im Münchener Stadtteil Trudering sollten sich unverzüglich beim Gesundheits- und Umweltreferat der Stadt melden. Hintergrund ist eine Masern-Warnung, die die Behörde am Dienstag aussprach.

Wer das Restaurant in der Wasserburger Landstraße 52 am Montag oder Mittwoch vergangener Woche zwischen 11 und 19 Uhr besucht hat, könnte sich infiziert haben, teilte das Referat mit. Zur Ursache wollte ein Sprecher keine Angaben machen. Nach Informationen des Magazins „Stern“ soll ein Mitarbeiter der Fastfood-Kette mit der Krankheit infiziert gewesen sein – und zu dieser Zeit im Dienst gewesen sein.

Die Behörde erklärte, dass von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit acht bis zehn Tage vergehen. Daher sei die Erkrankung erst jetzt an die Behörde gemeldet worden.

Masernerkrankungen sind lebensgefährlich

Masernerkrankungen sind extrem ansteckend und potenziell tödlich. Deswegen wird von Experten immer wieder eine Impfpflicht gefordert – zuletzt von der Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) nach einem Masernausbruch an einer Hildesheimer Schule.

Nach einer Masernerkrankung könne es teils erst Jahre später zu einer Gehirnentzündung kommen, für die es keine Behandlung gebe und an der betroffene Patienten sterben, teilte die DGKJ mit. „Es ist mir nicht verständlich, warum trotz dieser Datenlage Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen“, sagte der DGKJ-Generalsekretär Burkhard Rodeck.

Studie widerlegt erneut Impfungsmythen

Eine aktuelle Studie aus Dänemark an 657.000 Kindern habe erneut die noch immer kursierende Fehlannahme einer möglichen Entstehung von Autismus nach einer Masernimpfung widerlegt, betonte Rodeck. Je mehr Kinder geimpft seien, desto sicherer sei das Leben gerade für Kleinkinder.

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Von RND/dpa

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