Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Panorama „Absoluter Schock“: Ex-Baywatch-Star Pamela Anderson nach Gefängnisbesuch bei Julian Assange bestürzt
Nachrichten Panorama „Absoluter Schock“: Ex-Baywatch-Star Pamela Anderson nach Gefängnisbesuch bei Julian Assange bestürzt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:46 07.05.2019
Pamela Anderson, Schauspielerin aus den USA, spricht mit der Presse vor dem Belmarsh Gefängnis, nachdem sie dort Julian Assange, Mitbegründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, besucht hatte. Quelle: Gareth Fuller/PA/dpa
London

Die ehemalige Baywatch-Darstellerin Pamela Anderson hat Wikileaks-Gründer Julian Assange am Dienstag im Gefängnis in London besucht. „Er hat es nicht verdient, in einem Hochsicherheitsgefängnis zu sitzen. Er hat niemals eine Gewalttat begangen. Er ist unschuldig“, sagte die 51 Jahre alte Schauspielerin vor Journalisten vor dem Belmarsh-Gefängnis im Osten Londons.

Vergangene Woche war Assange in London zu 50 Wochen Haft verurteilt worden

Es sei großartig gewesen, ihn zu sehen, doch er werde unfair behandelt. „Es ist ein absoluter Schock, dass er nicht in der Lage ist, aus seiner Zelle zu gehen“, sagte die Schauspielerin. Sie hat sich auch in der Vergangenheit schon für Assange eingesetzt.

Lesen Sie auch:
Ex-Diplomat: Julian Assange war kein exzentrischer Gast in Botschaft

Vergangene Woche war Assange in London zu 50 Wochen Haft verurteilt worden, weil er sich in der ecuadorianischen Botschaft jahrelang dem Zugriff der Polizei entzogen hatte. Er befürchtete stets, an die USA ausgeliefert zu werden. Am 11. April dieses Jahres wurde Assange schließlich festgenommen, nachdem ihm die Regierung in Quito das Botschaftsasyl entzogen hatte.

Befürchtung von Assange könnte bald wahr werden

Die USA wollen Assange den Prozess machen und fordern seine Auslieferung. Sie werfen dem 47 Jahre alten Australier Verschwörung mit der Whistleblowerin Chelsea Manning vor. Manning hatte Wikileaks 2010 - damals noch als Bradley Manning - Hunderttausende geheime Militärdokumente zukommen lassen. Es geht dabei um die US-Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan.

Lange Zeit hatten die amerikanischen Justizbehörden nicht bestätigt, dass eine Anklage gegen Assange vorliegt. Doch nun könnte seine Befürchtung bald wahr werden. Die Verhandlung über den Auslieferungsantrag soll am 30. Mai fortgesetzt werden.

Mehr lesen:
Großbritannien: Assange wird bei drohender Todesstrafe nicht ausgeliefert

Von RND/dpa/AP

Gerade erst ist der jüngste Spross der britischen Königsfamilie zur Welt gekommen. Der Opa des Babys, Prinz Charles, besucht nun für vier Tage mit seiner Frau Camilla Deutschland.

07.05.2019

Nach einem Masernausbruch im Umfeld seiner Familie lässt sich ein Erwachsener aus dem Kreis Hildesheim impfen. Dennoch bricht die Krankheit bei ihm aus – die Folgen sind tragisch.

07.05.2019

Ein kleiner Junge ist in Baden-Württemberg auf einen Feldweg gelaufen und von einer Arbeitsmaschine erfasst worden. Der Dreijährige kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

07.05.2019