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Panorama Polizei und THW suchen auch am Mittwoch nach Leiche von Rebecca
Nachrichten Panorama Polizei und THW suchen auch am Mittwoch nach Leiche von Rebecca
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20:17 13.03.2019
Polizei und THW gehen während der Suche nach der vermissten Rebecca durch ein Waldgebiet im Landkreis Oder-Spree. Quelle: Patrick Pleul/dpa
Berlin

Die Berliner Kriminalpolizei setzt in Brandenburg ihre Suche nach der vermissten 15-jährigen Rebecca fort. „Wir sind wieder dort, wo wir gestern aufgehört haben“, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Mitglieder der Mordkommission sowie das Technische Hilfswerk (THW) mit „Spezialgerät“ seien in dem Wald bei dem Ort Rieplos 50 Kilometer südöstlich von Berlin im Einsatz. Ob auch wieder Kriminaltechniker und Suchhunde dabei sind, blieb unklar. „Alles weitere wird sich zeigen, je nachdem, was sich vor Ort ergibt.“ Ob auch am Mittwoch wieder bis zum Abend gesucht werde, hänge vom Verlauf ab.

Am Dienstag hatten Kriminaltechniker in weißen Schutzanzügen dort Spuren auf dem Boden am Waldrand untersucht. Dabei hielten sie auch eine Abbildung, vermutlich von Reifenspuren, zum Vergleich in der Hand. Das THW habe auch am Mittwoch wieder „Spezialtechnik“ dabei, sagte der Sprecher, ohne den Begriff genauer zu erläutern. Ob auch wieder Suchhunde eingesetzt werden sollten, konnte die Polizei nicht sagen. „Alles weitere wird sich zeigen, je nachdem, was sich vor Ort ergibt.“

Mordkommission wertet 1300 Hinweise aus

Auf der Internetseite des THW Berlin Steglitz-Zehlendorf steht, ein Team sei kürzlich in Niedersachsen bei der Suche nach der Leiche einer vermissten Frau in einem Wald beteiligt gewesen. Die sogenannte Messtechnische Ortungsgruppe suche nicht nur mit technisch-elektronischen Geräten nach verschütteten Menschen, sondern auch nach vermissten Personen. Dazu verfüge sie über Geräte wie ein „Bio Radar“, ein „elektronisch-akustisches Ortungssystem“ und „Video-Thermographie“.

Die Mordkommission wertet derzeit gleichzeitig weiter die insgesamt 1300 Hinweise aus, die in den rund drei Wochen seit Rebeccas Verschwinden eingingen.

Etwa zwei Kilometer nördlich des derzeitigen Suchortes Rieplos verläuft die Autobahn von Berlin nach Frankfurt (Oder). Dort war das Auto des verdächtigen Schwagers von Rebecca am Tag des Verschwindens und am nächsten Tag erfasst worden. Bereits von Donnerstag bis Samstag hatten eine Hundertschaft Polizisten sowie Experten mit Leichensuchhunden einen Wald bei dem Ort Kummersdorf, nicht weit von der Autobahn entfernt, durchkämmt. Gefunden wurde nichts.

Schwager legt offenbar Haftbeschwerde ein

Rebecca war am 18. Februar zuletzt im Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers. Die Polizei geht davon aus, dass das Mädchen das Haus nicht lebend verließ, sondern getötet wurde. Der Schwager sitzt als Verdächtiger in Untersuchungshaft.

Seine Anwältin hat laut einem Medienbericht Haftbeschwerde eingelegt. Die „Bild“-Zeitung beruft sich auf Kreise in der Staatsanwaltschaft. Der Sprecher der Anklagebehörde, Martin Steltner, sagte am Mittwochabend nur, er äußere sich dazu nicht. Bei einer Haftbeschwerde prüft das nächsthöhere Gericht, ob die Voraussetzungen für einen Haftbefehl vorliegen und ob die Entscheidung des Ermittlungsrichters richtig war. Die Anwältin selbst wollte sich ebenfalls nicht dazu äußern.

Von RND/dpa

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