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Panorama Sie dachten, er wäre ein Hund: Bauarbeiter retten Wolf das Leben
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20:46 23.02.2019
Der Hund, der ein Wolf war. Quelle: Swen Pförtner/dpa
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Tallinn

Die beiden Bauarbeiter trauten zunächst ihren Augen nicht: Am Sindi Dam in Tallinn bemerkten sie, wie sich ein großes Tier mühsam durch das teils zugefrorene Wasser kämpfte, offenbar mit den Kräften am Ende. Sie eilten zu der Stelle, packten es ans Fell, zogen es an Land, legten es in eine Decke – und unter Aufbietung all ihrer Kräfte hievten sie das nasse Etwas in den Wagen – und fuhren in die nächste Tierklinik.

Der Vorfall wäre unbemerkt geblieben, hätte es sich bei dem Tier tatsächlich um einen Hund gehandelt, wie sie glaubten. Doch was sie tatsächlich aus dem kalten Wasser gezogen hatten, erfuhren die Männer dann wenige Augenblicke später von Experten: Statt eines Hundes hatten sie einem Wolf das Leben gerettet - wie die britische BBC berichtet.

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Demnach wurde der Wolf noch am selben Tag mit einem Sender-Halsband versehen und wieder in die Wildnis entlassen. Der behandelnde Arzt glaubt, dass es vor allem dem jungen Alter des Tieres und der Extremsituation geschuldet war, dass der Wolf sich hat ohne Gegenwehr mitnehmen und in der Klinik behandeln lassen. Bei einem ausgewachsenen Tier wäre das wohl ganz anders ausgegangen.

Von RND

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