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Panorama Stadt Mülheim prüft Ausweisung der Familien der mutmaßlichen Vergewaltiger
Nachrichten Panorama Stadt Mülheim prüft Ausweisung der Familien der mutmaßlichen Vergewaltiger
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15:40 11.07.2019
Das Ortsschild von Mülheim an der Ruhr. Quelle: Caroline Seidel/dpa
Mülheim

Nach der Vergewaltigung einer 18-jährigen Frau durch fünf Kinder und Jugendliche prüft die Stadt Mülheim, ob eine Rückführung der betroffenen Familien in ihr Herkunftsland Bulgarien möglich ist. Das berichtet die „Neue Westfälische“.

Grundsätzlich stehe auch im Raum, die Kinder aus den Familien zu nehmen, heißt es weiter. „Wir prüfen auch, ob wir die Freizügigkeit dieser Familien einschränken können und eine Rückführung in ihr Herkunftsland möglich ist“, sagte der Sprecher der Stadt, Volker Wiebels, der „Neuen Westfälischen“. „Wir begleiten mittlerweile alle Familien in einem sehr engen Kontakt durch das Jugendamt“.

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Vergewaltigung in Mülheim: 14-Jähriger in Untersuchungshaft

Den Mitarbeitern des Jugendamtes stünden „viele Instrumente zur Verfügung. Sie müssen aber genau prüfen, welche jetzt zur Anwendung kommen“, sagte Wiebels. Mittlerweile sitzt ein 14-jähriger Täter in Untersuchungshaft, die anderen befinden sich zu Hause bei ihren Familien.

Drei 14-Jährige und zwei 12-Jährige stehen im Verdacht, am Freitagabend in Mülheim eine junge Frau in einem Waldstück vergewaltigt zu haben. Einer der 14-Jährigen sitzt wegen Wiederholungsgefahr in Untersuchungshaft. Er soll in der Vergangenheit in noch strafunmündigem Alter mit zwei sexuellen Belästigungen aufgefallen sein, hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt. Über Straftaten oder Verdachtsfälle wurde zunächst nichts bekannt.

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Von RND/seb

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