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Stars Sarah Connor über den Song „Vincent“, Depressionen und die Krankheit ihrer Tochter
Nachrichten Panorama Stars Sarah Connor über den Song „Vincent“, Depressionen und die Krankheit ihrer Tochter
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13:26 09.06.2019
Sängerin Sarah Connor. Quelle: imago images / Future Image
Hannover

Sie beherrscht zurzeit die Schlagzeilen wie keine andere deutsche Sängerin: Sarah Connor wird mit ihrem neuen Lied „Vincent“ oft nur gekürzt im Radio gespielt, manche verbannen den Song sogar aus dem Programm – Grund ist die anzügliche erste Textzeile. In einem Interview mit dem „Stern“ sprach die 38-Jährige jetzt über die Entstehung des Liedes, aber auch über die schwerste Zeit in ihrem Leben.

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„Vincent“ handelt von Verwirrung und Schmerz in der Liebe – unter anderem bei einem Jungen, der erkennt, dass er schwul ist. Es geht konkret um den Satz „Vincent kriegt kein’ hoch, wenn er an Mädchen denkt“. Dem „Stern“ sagte Sarah Connor jetzt über Vincent: „Das ist der 15-jährige Sohn einer Freundin, dessen zweiter Name tatsächlich Vincent ist. Sie erzählte mir, dass er kurz zuvor zu ihr gekommen war und sich ihr offenbart hatte. Ich fand das toll und ein Kompliment an sie als Mutter. Das ist doch ein großer Vertrauensbeweis.“ Sie habe am nächsten Tag einen Song machen wollen, der ihn bestärke und richtig abfeiere. „Die Botschaft: So wie du bist, bist du richtig, und so wirst du geliebt!“

Sarah Connor: Ich war total ausgebrannt und wegen Depressionen in einer Therapie

Im „Stern“ sprach Sarah Connor auch über die schwere Erkrankung ihrer Tochter Summer, die 2006 mit einem Herzfehler zur Welt kam: „Das war ein absoluter Wendepunkt in meinem Leben.“ Sie habe von Summers Krankheit im fünften Monat ihrer Schwangerschaft erfahren. „Es ging mir ohnehin nicht gut zu dieser Zeit. Ich war auf dem Höhepunkt meiner Karriere, aber total ausgebrannt und wegen Depressionen in einer Therapie. Es war alles zu viel damals.“ Die Erfolge als junge Sängerin seien großartig gewesen, „aber die Depressionen und Ängste waren der Preis. Und dann sagte man mir, dass das Kind in meinem Bauch krank geboren werden würde.“

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Sarah Connor: „Das war das größte Geschenk“

In der Folge habe sie andere Prioritäten gesetzt: „Auf einmal war es egal, wie meine Karriere verläuft. Es war egal, ob ich Angstattacken an der Supermarktkasse hatte. Es ging jetzt um etwas wirklich Elementares: das Leben meines ungeborenen Kindes“, sagte Sarah Connor. Ihrer Tochter gehe es heute gut, das sei das größte Geschenk gewesen, habe sie aber auch nachdenklich gemacht. „Ich habe mich sehr zurückgezogen und mein Leben infrage gestellt“, so die Sängerin zum „Stern“. „Seit dem Erlebnis mit meinem zweiten Kind bin ich dankbar für jeden Tag, an dem meine Horde gesund um mich herum ist.“

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Von RND/seb

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